Startseite

http://litfas.de/silbersurfer/von-handy-bis-pc-bedienung-36.html

Von Handy bis PC: Bedienung 3/6

Die Bedienung: Tastatur, Maus und Bildschirm

Tastatur, Maus und Bildschirm sind die Haupt-Bedienungselemente. Bei PC, Note-, Ultra- und Netbooks sind die Tastengröße und deren Anordnung im “Schreibmaschinen-Block” genormt, das Gehäuse ist dafür groß genug. Ob und wo die zusätzlichen Tasten untergebracht sind (Ziffernblock und alle Typen von Funktionstasten), ist nicht genormt. Große Tastaturen ermöglichen große Bildschirme – und umgekehrt. PCs haben zusätzlich die Maus-Bedienung. Note-, Ultra- und Netbooks haben – als Mausersatz – ein “Touchpad”, das auf Berührung reagiert.

Tastaturen
Hintergrund: PC-Tastatur,
links: Handy mit Tasten, rechts: virtuelle Smartphone-Tastatur

Bei den kleineren mobilen Geräten muss man sparsamer mit dem Platz umgehen. Handys haben eine Zifferntastatur wie ein stationäres Telefon und ein kleines Display. Man kann auch Texte (z.B. Namen, Adressen) damit schreiben, die Buchstaben liegen auf den Zifferntasten. Um z.B. den Buchstaben “z” auf der Taste mit der Beschriftung “wxyz 9” zu schreiben, muss man 4 mal auf diese Taste drücken.

Smartphones haben mehr Aufgaben als das Handy, dafür muss das Display größer sein. Für die Tastatur bleibt dann kein Platz mehr, also muss das Display deren Aufgaben übernehmen: Smartphones und Tablets werden per “Touchscreen” bedient. Tasten und andere Elemente werden auf dem Bildschirm angezeigt, der Bildschirm erkennt Berührung und Bewegung (“Gesten”) mit Finger oder Stift. Das ersetzt gleichzeitig die Maus. Eine Besonderheit: Je nach Lage des Geräts (hoch oder quer) gibt es unterschiedliche Tastatur-Layouts. Im Hochformat ähnelt die Tastatur dem Handy. Wenn man das Gerät ins Querformat dreht, ändert sich das Layout der Tastatur und es ähnelt der Schreibmaschinen-Tastatur. Gleichzeitig wird jede einzelne Taste etwas größer und ist präziser zu treffen. So wird das Schreiben von Texten deutlich erleichtert.
Tastatur
Virtuelle Smartphone-Tastatur im Quer-Format

Es gibt Anwender, die die (neuere) Touchscreen-Bedienung als intuitiver und leichter empfinden im Vergleich zur Mausbedienung. Die zukünftige Windows-Version “Windows 8″ für PCs, Note-, Ultra- und Netbooks ist für die wahlweise Maus- oder Touchscreen-Bedienung ausgelegt. Die Wahl wird erst möglich, wenn die herkömmlichen Bildschirme durch Touchscreens ersetzt werden.

Lesen Sie im nächsten Teil:

4/6 Die Hardware-Ausstattung

http://litfas.de/silbersurfer/von-handy-bis-pc-mobilitat-26.html

Von Handy bis PC: Mobilität 2/6

Die Mobilität macht den Unterschied

Von der Hosentasche bis zum Schreibtisch: Der Bedarf bestimmt die Größe – die Größe bestimmt die Ausstattungsmöglichkeiten.

Handy, Smartphone, Tablet, Netbook, Ultrabook, Notebook, PC:

Computer

Alle sind Computer. Jeder hat seine Eignungs-Schwerpunkte, obwohl die Grenzen fließen. Die Gerätetypen von klein bis groß sind:

  • Handy: Wer nur telefonieren und SMSen will, ist damit gut bedient. Auch das kann schwer genug sein, wenn die Tasten zu klein sind und/oder wenn mehr als die benötigten Funktionen installiert sind, wenn das Menü zu undurchsichtig ist – wenn der Benutzer sich nicht um Technik kümmern möchte. Das Handy ist mobil, es passt in die Hosen- oder Jackentasche. Vorläufer der Handys waren die stationären Festnetz- und die mobilen Autotelefone.
  • Smartphone: Für Nutzer, die mit ihrem Handy mit viel mehr machen wollen, z.B. Internet, E-Mail, Office, Kamera, Navigation, Spiele, Musik, Video etc. Damit das alles möglich wird, ist das Display fast so groß wie das Handy. So bleibt kein Platz für die Tastatur, stattdessen wird bei Bedarf eine “virtuelle” die Tastatur in das Display eingeblendet, dort reagieren die Tasten und anderen Bedien-Elemente auf Finger-Druck. Das Smartphone ist so mobil wie ein Handy, es passt in die Hosen- oder Jackentasche. Smartphones entwickelten sich als “Kreuzung” von Handys und Computern, um auch abseits vom Schreibtisch Büro- und Reisefunktionen zu haben – wenn auch mit kleinem Display. Mit dem wachsenden Angebot günstiger Datentarife wird auch das Internet mobil. Prominentes Beispiel: Apple iPhone. Das gibt es aber auch weniger “stylisch” von anderen Anbietern.
  • Tablet: Wenn das Display des Smartphone zu klein ist, bietet das Tablet ähnliche, eher noch mehr Funktionen. Wesentlich ist der größere Bildschirm (meist 7 Zoll oder 10 Zoll Diagonale). Dadurch kann das Tablet fast wie ein Computer benutzt werden. Das 7-Zöller kann man gut in einer Hand halten und mit der anderen bedienen, das 10-Zöller ist weniger handlich, meist wird es auf einem Tisch liegen. Das Tablet ist weniger mobil als ein Smartphone, es passt in die Hand- oder Aktentasche, es ist auch komfortabel stationär zu nutzen, z.B. als “Couch-Computer”. Vorreiter: Apple iPad, Herausforderer: Samsung Galaxy Tab.
  • Netbook: Es spielt in einer anderen Liga, denn es entstand nicht aus der “Vergrößerung” der Handys, sondern aus der “Verkleinerung” von Notebooks: Geringere Abmessungen und geringere Leistung. Als “Klappcomputer” ist es zu unhandlich, um es dauerhaft in der Hand zu halten, sein Platz ist eher der Tisch. Das Netbook ist ähnlich mobil wie ein 10-Zoll-Tablet, es passt in die Hand- oder Aktentasche. Es ist auch stationär komfortabel zu nutzen, weil es um einen externen Monitor und eine externe Tastatur ergänzt werden kann.
  • Ultrabook und Notebook sind die üblichen “Klappcomputer” (alles in einem Gehäuse), die aus dem PC entwickelt wurden, um sie “tragbar” zu machen. “Laptop” ist ein (älteres) Synonym für “Notebook”. Ultrabooks sind noch etwas leichter und dünner als Notebooks und haben eine längere Akku-Laufzeit, um sie noch mobiler zu machen. Notebooks werden heute mit voller PC-Leistung oft als stationäre Arbeitsplatzrechner eingesetzt.
  • PCs sind die klassischen “persönlichen” Computer, die zunächst im geschäftlichen Bereich, später auch privat für alle Aufgaben geschätzt sind. PCs sind wegen ihrer größeren Bauform für Standard-Bauteile geeignet, dadurch sind sie kostengünstig zu erweitern und zu reparieren.

Lesen Sie im nächsten Teil:

3/6 Die Bedienung

http://litfas.de/silbersurfer/von-handy-bis-pc-ubersicht-16.html

Von Handy bis PC: Übersicht 1/6

1/6 Übersicht

In dieser kleinen Artikelserie geht es um “Computer”, wie sie für den persönlichen Bedarf eingesetzt werden können. In diesem Sinn reicht der Begriff “Computer” vom mobilen Handy bis zum stationären PC.

2/6 Die Mobilität macht den Unterschied

Von der Hosentasche bis zum Schreibtisch: Der Bedarf bestimmt die Größe – die Größe bestimmt die Ausstattungsmöglichkeiten.

3/6 Die Bedienung

Wenn die Tastatur zu groß ist, muss der Bildschirm ihre Aufgaben übernehmen.

4/6 Die Hardware-Ausstattung

Der Bedarf, die Abmessungen und die technische Entwicklung bestimmen, welche Komponenten wo eingesetzt werden.

5/6 Die Software-Ausstattung

Betriebssysteme und Anwendungsprogramme werden für neue Anforderungen entwickelt – die Karten werden neu gemischt.

6/6 Anwendungsbeispiel: Mein Mix

Die Geräte ergänzen sich, sie spielen zusammen, wenn man es braucht.

Lesen Sie im nächsten Teil:

2/6 Die Mobilität macht den Unterschied

http://litfas.de/silbersurfer/ihr-neues-handy-smartphone-tablet.html

Ihr neues Handy – Smartphone – Tablet

Ähnlich wie bei Computern gilt

  • Keiner kauft ein Handy / Smartphone / Tablet wegen des Betriebssystems, sondern wegen seiner Leistungsmerkmale und der Auswahl aus einer großen Produktpalette. Manchmal sogar wegen des Bedarfs ;-)
  • Wenn Sie ein System mit großer Verbreitung wählen, finden Sie relativ leicht jemanden, der Ihnen bei Fragen / Problemen helfen kann.
  • Wenn Sie ein System mit großer Verbreitung wählen, müssen Sie damit rechnen, dass es auch für Angreifer attraktiv ist, dass Sie eher gefährdet sind, dass aber auch entsprechende Schutzmaßnahmen entwickelt werden.

Die Smartphone-Plattformen

Bei der Auswahl Ihres Geräts sollten Sie auch über die Marktanteile und Tendenzen nachdenken. Davon hängt es ab, wie bewährt und ausbaufähig die Leistungen sind. Vor allem, ob Sie Zubehör und “Apps” erwarten können, die die Möglichkeiten erst komfortabel erschließen. Die Entwicklungen sind schnell, der Markt ist stark umkämpft und bringt viele Überraschungen. Allein vom 1. bis zum 3. Quartal 2011 wuchs er um ca. 10%.

Die Grafik zeigt den Absatz in den wichtigen Smartphone-Plattformen, d.h. die Betriebssysteme, die die Geräte benutzen (in Klammern stehen die Vertreter der Systeme). Die Pfeile zeigen die Entwicklung vom 1. bis zum 3. Quartal 2011.
Entwicklung des Handy-Marktes
Nach Zahlen des Branchendienstes Golem von Ende 2011.

Für Ihre Überlegungen wichtig

  • Android (lanciert von Google, eingesetzt von Acer, Arcos, Asus, Dell, Huawei, HTC, Lenovo, LG, Medion, Motorola, Samsung, Sony, Toshiba und weiteren Herstellern) ist Marktführer mit wachsendem Marktanteil. Android wird für Smartphones und Tablets genutzt.
  • Symbian (lanciert und bisher eingesetzt von Nokia) ist stark rückläufig. Es wird nicht weiter entwickelt, Nokia löst es durch Windows Phone ab.
  • iOS (lanciert und eingesetzt von Apple, für Smartphones und Tablets) holt stark auf und wird wohl Nokia/Symbian in Kürze vom 2. Platz verdrängen. Apple punktet mit seiner vermeintlich “kinderleichten” Bedienbarkeit und seinem Lifestyle-Image – trotz hoher Apple-Preise.
  • Blackberry OS (lanciert und eingesetzt von RIM) ist ebenfalls rückläufig. Die bisherige “Manager”-Klientel wechselt offensichtlich zu Apple.
  • Windows Phone (lanciert von Microsoft, eingesetzt von Asus, HP, HTC, Samsung, Toshiba, zukünftig auch von Nokia) ist bisher wenig verbreitet.
  • Die übrigen Plattformen führen eher ein Nischen-Dasein.

http://litfas.de/silbersurfer/adressen-gehoren-in-die-adresszeile.html

Adressen gehören in die Adresszeile

Bei jedem Internet-Seminar erlebe ich Teilnehmer, die mit Internet-Adressen falsch umgehen – Einsteiger und Fortgeschrittene. Sie kennen oft die Adresse (aus früheren Besuchen) und tippen sie in die Suchzeile Ihrer Suchmaschine ein. Warum sie das tun? Diese Antworten hörte ich: “Das mache ich immer so” oder “Da oben steht doch schon was drin” oder “Die Zeile oben sieht so eng und dunkel aus”. Die Browseranbieter fördern das, weil sie ihrerseits Suchmaschinen benutzen und dafür von ihnen gesponsert werden.

Was heute technisch möglich ist

Bei modernen Browsern ist es möglich, Suchbegriffe (keine vollständige Adresse) in die Adress-Zeile einzutippen. Der Browser verhält sich dann wie eine Suchmaschine, er zeigt nicht eine Webseite an, sondern eine Liste mit Suchergebnissen.

Bei Suchmaschinen ist es möglich, in die Suchzeile Adressen einzugeben – als wäre die Adresse ein Suchbegriff. Die Suchmaschine zeigt dann nicht die gewünschte Seite an, sondern eine Liste von Suchergebnissen – unter anderem auch die Adresse der eingegebenen Seite.

Für den oberflächlichen Nutzer macht es also keinen großen Unterschied, wie sie vorgehen. Beide Eingaben (Adress-Zeile und Suchzeile) führen zu einer Liste. Ein Vorteil für die eine oder andere Methode wird so nicht deutlich.

Wenn das so ähnliche Verhaltensweisen und Ergebnisse sind: Was ist daran falsch?

Adresszeile

Mehraufwand ist vermeidbar

Wenn der Nutzer die Adresse in die Suchzeile der Suchmaschine eingibt, bekommt er eine ganze Liste statt einer einzelnen Seite. Der Nutzer muss aus dieser Liste seine gewünschte Seite auswählen. Das ist ein Mehraufwand – klein aber überflüssig. Falls er die falsche Zeile wählt, muss er “zurückrudern” und noch einmal wählen – ein weiterer vermeidbarer Mehraufwand, vielleicht verbunden mit einer Irritation.

Wenn der Nutzer den Mehraufwand treiben will, kann er das natürlich tun; es geht ja nur um seine eigene Zeit und vielleicht seinen Durchblick.

Risiken sind vermeidbar

Mir geht es hier aber nicht um den (eher nebensächlichen) Mehraufwand, sondern um ein vermeidbares Risiko. Kriminelle haben dieses Fehlverhalten erkannt und nutzen es für eigene Zwecke. Sie erzeugen Webseiten, die ähnliche Adressen wie die gesuchten Seiten haben und auch ähnlich aussehen.

Vielleicht wollen sie den Eindruck von “www” erzeugen und schreiben das “v” sechs mal. Vielleicht verwenden sie ähnlich klingende Namen wie die Original-Seite. Vielleicht stellen sie den Namen der Originalseite als Subdomain vor eine gefälschte Seite. Vielleicht kopieren sie Original-Logos und verwenden ähnliches Layout und Design wie die vertrauten Seiten. Vielleicht kombinieren sie mehrere Ähnlichkeiten und erzeugen so Glaubwürdigkeit.

Die Ähnlichkeit täuscht. Statt der erwarteten vertrauten Seite kann sich der Nutzer auf der gefälschten Seite mit einem Trojaner infizieren, und/oder er landet auf einer Phishing-Seite.

Dieses Risiko ist vermeidbar, außerdem steht ihm nicht einmal eine Chance gegenüber. Die Vermeidung des Risikos wird sogar noch mit der Vermeidung von Mehraufwand belohnt.

Google muss nicht alles wissen

Die “Datenkrake” Google muss nicht noch mehr von Ihnen wissen. Google erfährt von Ihren Interessen, wenn Sie die Adresse in die Suchzeile eintragen. Wenn Sie die Adresszeile benutzen, geht das an Google vorbei. Googles neue vereinheitlichte AGB versprechen mehr Komfort für die Nutzer, liefern aber nur noch mehr Durchblick durch die gläsernen Bürger.

Das ist ein weiteres Argument, die Suchzeile nur für Suchbegriffe zu benutzen. Noch besser: Nutzen Sie statt Google z.B. Startpage.com, die Ihre IP-Adresse nicht speichert.

Die Regel ist ganz einfach – auch wenn es technisch anders möglich ist:

Suchbegriffe in die Suchzeile,
Adressen in die Adresszeile.