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Autor: jubuc, am 14.01.2016

DSL: Mit der Fritz!Box ins Internet

Mit einer Fritz!Box aufräumen

Hier geht es um mehr Telefon-Komfort und die übersichtliche “aufgeräumte” DSL-Installation mit einer Fritz!Box im eigenen Bereich. Wer sich traut, kann das einfach selbst erledigen. Wer trotzdem einen Dienstleister beauftragt, kann mit geringem Zeitaufwand und günstigen Kosten rechnen.

Wenn Sie wechseln wollen, sollten Sie das als Anlass für eine Aufräumaktion nutzen. Nicht alles, was z.Z. installiert ist, wird auch zukünftig benötigt. Was Sie wegräumen, kann keine Probleme mehr verursachen. Die Fritz!Box macht vieles überflüssig: Anrufbeantworter, Telefonanlage, Basistation für Mobilteile, Faxgerät, ISDN, Kabelsalat. Und Sie müssen auf keine wichtige Funktion verzichten.

Geräte und Verkabelung: Minimieren

Gelegentlich habe ich Einblick in die vorhandene Installation. Je älter die Computer- oder Internet-Installation ist, desto “grauslicher” hat sie sich entwickelt. Alle Geräte sind mit Datenkabeln verbunden, die meisten Geräte brauchen eine Stromversorgung: Verteilerleisten, Netzteile, Stromkabel. Entweder unerreichbar versteckt in einer finsteren Ecke oder unschön an eine Wand gedübelt.

Ein “Angstgegner” für Nicht-Techniker. Man kann nicht darauf verzichten, aber man versteht es nicht und kann es nicht erweitern oder korrigieren. Wenn sich da mal ein Kontakt gelöst hatte, fiel das gesamte System aus. Man traut sich nicht dran. Kaum noch entwirrbare Kabelknoten und “Wollmäuse”. Man hat Angst vor einem Eingriff und evtl. Ausfall und lebt lieber mit dem “Wildwuchs” und bleibt beim alten Provider.

So ist das Chaos entstanden und gewachsen: Früher waren Splitter, NTBA, Modem unverzichtbar. Anrufbeantworter, eine Basisstation für schnurlose Festnetz-Telefone, evtl. eine Telefonanlage verbesserten den Komfort. Manche Geräte waren erforderlich, um vorhandene analoge Geräte nicht durch teure digitale Geräte ersetzen zu müssen (z.B. A/D-Wandler zum analogen Fax).

Wer sich für den richtigen “Router” entscheidet, kann alle alten “Schätzchen” entsorgen. Der Router übernimmt alle Funktionen, die bisher auf mehrere Geräte verteilt waren. z.B. in der Fritz!Box. Die gibt es entweder vom neuen Provider als Vertrags-Bestandteil oder man kann sie kaufen und nachrüsten.

Anrufbeantworter: Entsorgen

Wenn der Anschlussinhaber nicht erreichbar ist, kann der Anrufer eine Sprach-Nachricht hinterlassen, die der Angerufene später abhören kann.

  • In der herkömmlichen Telefonie erfolgt die Speicherung auf einem Anrufbeantworter, das ist ein Gerät, das beim Anschluss-Inhaber in der Nähe des Telefons steht oder ins Telefon integriert ist.
  • Bei Einsatz eines entsprechend ausgestatteten Routers (z.B. Fritz!Box) kann die Speicherung im Router erfolgen.
  • Immer mehr Provider stellen mit VOIP eine Voice-Mailbox bereit, das ist etwa mit “Sprachbriefkasten” zu übersetzen. Dabei erfolgt die Speicherung auf den Servern des Providers.

Für Anrufer und Angerufene ist die Nutzung dieser drei Techniken gleichwertig. Die Fritz!Box oder die Voice-Mailbox können den Anrufbeantworter ersetzen.

Telefonanlage: Entsorgen

Eine Telefonanlage macht es unter anderem möglich, dass jedes Telefon (jeder Platz) mit einer eigenen Rufnummer angesprochen werden kann. Anrufer “von draußen” können genau den gewünschten internen Platz erreichen, intern kann man von einem zu einem anderen Platz anrufen oder verbinden. Oder sie wird so eingerichtet, dass alle Geräte bei einem ankommenden Anruf gleichzeitig klingeln, dann kann man das Gespräch annehmen, egal in der Nähe welches Gerätes man gerade ist.

Die Fritz!Box hat eine integrierte Telefonanlage, die sicher den privaten Bedarf und den von kleineren Büros abdeckt. Ohne zusätzlichen Platzbedarf, Verkabelung oder Bedienaufwand.

Basistation für Mobilteile: Entsorgen

Wer schnurlos telefonieren will, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben, braucht eine “Basisstation”, die die Handy-ähnlichen Telefonapparate verbindet – Funk statt Kabel.

In die Fritz!Box ist eine DECT-Basisstation eingebaut, die keine zusätzliche Verkabelung oder Stromversorgung benötigt, natürlich auch keinen Platz.

Erfreulich: Die Fritz-Technik akzeptiert auch DECT-Mobilteile anderer Marken-Hersteller. Sie akzeptiert sogar Smartphones mit der kostenlosen Fritz!App Fon, die sich dann wie Mobilteile verhalten.

Faxgerät: Entsorgen

Wen kennen Sie noch, der nur per Fax kommuniziert? Heute nutzt man (auch privat) E-Mails mit Anhang, wenn man “Dokumente” übertragen möchte. Wie viele Faxe haben Sie in den letzten 12 Monaten gesendet oder empfangen? Ja, Firmen haben noch Fax-Anschlüsse, aber nur für die wenigen verbliebenen “Dinos” unter ihren Kunden.

Manche nutzen ein Platz sparendes Multifunktionsgerät: Drucker mit Scanner und Telefonanschluss. Damit kann man z.B. auch faxen und kopieren. Kombigeräte sind oft kompliziert zu installieren. Und sie fordern Qualitäts-Zugeständnisse z.B. bei der Scan- und Druck-Auflösung. Wenn eine der Funktionen ausfällt, kann es sein, dass das ganze Gerät ausfällt.

Ich mag diese Geräte nicht. Manchmal erledigt sich das Problem, wenn es z.B. beim Umstieg auf Windows 10 keine Treiber mehr gibt.

Die Fritz!Box ist ein vollwertiger Ersatz für das Senden und Empfangen von Faxen. Die eingebaute Faxfunktion benutzt E-Mail-Funktionen und wird per Browser bedient.

ISDN: Entsorgen

ISDN war einmal der “familienfreundliche” Einstieg in die digitale Schmalband-Welt. Während man mit dem analogen Telefon nur eine “Nutzung” gleichzeitig machen konnte (Telefon oder Fax oder Schmalband-Internet), bot ISDN die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Nutzungen zu machen (z.B. zwei Telefonate oder Telefon + Internet).

ISDN wird heute noch als Tarif-Bestandteil angeboten, kostet Gebühren, bringt keinen Nutzen gegenüber DSL. Für die Provider ist das ein leichter Weg, Einnahmen zu erzielen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen.

DSL kann viel mehr als ISDN und ersetzt diese alte Leistung. Mit Breitband können gleichzeitig mehrere Telefonate mit Internet-Technik geführt werden (VOIP), außerdem können mehrere Computer, Smartphones, Tablets gleichzeitig ins Internet.

Fritz!Box verhindert “Kabelsalat”

So “schlank” können die Verbindungen sein:

Mit der Fritz!Box ins Internet

  • Router zentral: Der Router (hier: Fritz!Box) hat ein Kabel für die Stromversorgung und ein Telefonkabel zur Telefonsteckdose.
  • Daten dezentral, rechts: Die Fritz!Box ist per WLAN mit ggf. mehreren Internet-Geräten verbunden, also ohne Kabel: Computer, Smartphone, Tablet. Die Stromversorgung erfolgt am Standort der Geräte bzw. per Akku.
  • Sprache dezentral, links: In die Fritz!Box integriert ist eine DECT-Basisstation, die mehrere schnurlose Telefone versorgt. Jedes Dect-Telefon hat eine “Ladeschale” zur Aufladung der Akkus, eine Kabelverbindung zum Telefonsystem ist nicht nötig.
  • Außerdem ist in den Router eine Telefonanlage integriert, die die Anwahl jedes einzelnen Telefons von außen oder innen ermöglicht.
  • In die Fritz!Box integriert ist eine Fax-Funktion.

Wer keinen geeigneten Router vom Provider bekommt, kann ihn hier bei Amazon ansehen und kaufen: Fritz!Box.

Nach Installation der Fritz!Box müssen Sie nur noch entscheiden, wie Sie mit dem frei gewordenen Platz umgehen und ob Sie die “alten Schätzchen” aufbewahren, in die graue Tonne tun, auf dem Flohmarkt oder bei Ebay “verwerten” wollen.


Breitband-DSL: Vergleichsportal, Vertrag,Technik

Teil 1: Breitband ins Internet – Festnetz-DSL, Kabelnetz, Mobilfunk
Teil 2: Vergleichsportale nennen günstige DSL-Angebote
Teil 3: Wenn Ihr DSL-Vertrag ungünstig ist
Teil 4: DSL: Mit der Fritz!Box ins Internet


Mit der Fritz!Box ins Internet – ich helfe Ihnen gern.

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