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Autor: jubuc, am 16.02.2016

Das Smartphone im Auto bringt Sicherheit

Smartphone im Auto an der FrontscheibeMein Smartphone im Auto ist mir wichtig, weil es so vielseitig ist. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, setze ich es für meine Sicherheit so ein:

  • als Navigationssystem
  • als Geschwindigkeitswarner
  • als Freisprechanlage
  • (als Blitzerwarner ist es nicht erlaubt).

Smartphone im Auto als Navigationssystem

Das Navigationssystem erlaubt mir entspanntes Fahren. In fremder Umgebung muss ich nicht anhalten und Karten / Stadtpläne lesen. Parkplätze – und dann noch mit freien Plätzen – sind sowieso meistens nicht in Sicht. Für die Autobahn reicht es, wenn ich mir z.B. die Kreuze und die Richtungen einpräge oder aufschreibe. In Städten kann ich das nicht, da ist alles zu kleinteilig.

Natürlich, “früher” ging es auch ohne Navi, aber da war z.B. die Verkehrsdichte viel geringer. Da konnte man kurz anhalten und Passanten fragen. Das würde heute Staus und Hupkonzerte provozieren, evtl. auch Auffahrunfälle. Und das möchte ich vermeiden.

Smartphone im Auto als Geschwindigkeitswarner

Meine Navi-App nutze ich auch als Geschwindigkeitswarner. HERE Maps auf dem Smartphone im Auto Ich benutze übrigens HERE Maps. Offline funktioniert die App auch im Funkloch.

Die App kann die Karten offline auf der SD-Karte speichern. Vorteilhaft: den Straßen sind Geschwindigkeitsbegrenzungen zugeordnet. Ich kann die App so einstellen, dass ich akustisch mit “Pling Pling Pling” und optisch mit einem roten Hintergrund gewarnt werde, sobald ich die Begrenzung überschreite. Meine Warnung habe ich z.B. so eingerichtet: innerorts (bis 80 km/h) bei einer Überschreitung um 5 km/h, außerorts (ab 80 km/h) bei mehr als 10 km/h.

Das Kartenmaterial ist auch in dieser Hinsicht weitgehend zuverlässig – es gibt gelegentlich Schwächen, aufpassen muss man also trotzdem.

Smartphone im Auto als Freisprechanlage

Meine Freisprechanlage an der Sonnenblende ist per Bluetooth mit dem Smartphone im Auto verbunden. Wenn mal ein Anruf kommt, darf ich den annehmen, denn das Smartphone ist und bleibt sicher (als Navigationssystem) in seiner Halterung.

Telefonieren vermeide ich nach Möglichkeit, daher ich habe z.B. meine Mobilfunk-Nummer nur im kleinen Kreis verteilt. Die Betroffenen wissen, dass ich nicht telefoniere, wenn ich z.B. im Gespräch bin. Daher versuchen sie es nur ausnahmsweise.

Und falls ich doch mal vom Auto aus zu Hause anrufen will, habe ich die Telefonnummer als Shortcut auf der Startseite – ein Tipp genügt.

Smartphone im Auto als Blitzerwarner

Manche Fahrer benutzen Blitzer-Apps, die vor Gefahrenstellen und Blitzern warnen. Die sind nicht zulässig. In Foren las ich immer wieder, dass der Einsatz von Blitzer-Apps bisher nicht geahndet wurde. Wenn das richtig war, hat es sich jetzt geändert. Im Newsletter von eRecht 24 fand ich den Link zu diesem Bericht:

“.. dann fiel dem Polizisten auch noch das Smartphone auf, das in einer Halterung in Sichtweite des Fahrers angebracht war. Deutlich erkennbar auf dem Bildschirm: eine App, die Radarfallen in der näheren Umgebung anzeigt. Zur Sicherheit fotografierte der Beamte den Bildschirm, und die Bußgeldstelle im Landkreis Harburg verhängte eine Geldstrafe von 75,- Euro und einen Punkt in Flensburg.”

Und weiter als Fazit:

“Zum ersten Mal ist ein Autofahrer in Deutschland verurteilt worden, weil er mit einem Smartphone mit eingeschalteter Blitzer-App an der Windschutzscheibe erwischt wurde. Das könnte in Zukunft häufiger vorkommen. Die Straßenverkehrsordnung verbietet auch, mit einem Navigationsgerät zu fahren, das vor Geschwindigkeitskontrollen warnt.”

Vorteile durch das Smartphone im Auto

Im Vergleich zu fest eingebauten Navigationssystemen sehe ich nur Vorteile.

  • Komfortabel: Meine Ziele kann ich komfortabel verwalten, außerdem kann ich die Navigation direkt aus meinen gespeicherten Kontakten starten.
  • Schnell: Ich kann jede Fahrt sofort beginnen, indem ich das Ziel schon vor der Abfahrt (noch im Haus) einrichte.
  • Aktuell: Die Verkehrssituation kann ich mir vor und während der Fahrt live zeigen lassen.
  • Diebstahlsicher: Ich lasse das Smartphone nicht unbeaufsichtigt im Auto, der leere Sauger an der Scheibe bietet keinen Anreiz für Autoknacker.
  • Vielseitig: Das Smartphone hilft auch bei Fahrrad- und Fußgängernavigation, bei der Reiseplanung am Schreibtisch, in anderen Autos.
  • Kostenlos: App und Karten sind kostenlos (das Smartphone habe ich sowieso). Das Kartenmaterial kann ich jederzeit aktualisieren.

Voraussetzungen für das Smartphone im Auto

Infos zu einer Freisprechanlage finden Sie hier im Blog: Diese Freisprechanlage spart Flensburg-Punkte.

GPS und Bluetooth und evtl. mobile Daten (für aktuelle Verkehrsinfos) müssen eingeschaltet sein. Eine Halterung muss das Smartphone im Auto sicher halten, z.B. ein starker Sauger an der Frontscheibe. Weil das Navi ziemlich viel Strom verbraucht, sollte ein Ladekabel am Zigarettenanzünder-Adapter eingesteckt sein. Sonst kann der Akku schon vor der Ankunft leer sein.

Vor einer Fahrt “ins Unbekannte” lege ich das Ziel noch im Haus fest. Im Auto verbinde ich dann das Smartphone mit dem Ladekabel und befestige es in der Halterung. Nun tippe ich noch auf eine Taste der Freisprechanlage, damit wird die Bluetooth-Verbindung hergestellt. Los geht’s.


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