Von Handy bis PC: Mein Mix 6/6

Anwendungsbeispiel: Mein Mix

Zunächst mein Anwendungsbedarf: Office-Anwendungen, Internetnutzung und -entwicklung, Mobilität, Fotos. Video und Audio stehen nicht im Vordergrund, wären aber möglich.

Ich benutze regelmäßig PC (schon “ewig”), Smartphone (schon “ziemlich lange”) und Tablet (noch nicht so lange). Für mich ist wichtig, dass wichtige Daten auf den drei Geräten die gleiche Aktualität haben, z.B. Adressen und Dateien, die ich unterwegs brauche. Das funktioniert per Synchronisation trotz abweichender Betriebssysteme und Datenformate: PC mit Windows, Smartphone mit Symbian, Tablet mit Android. Zum Fotografieren benutze ich eine Kamera (keinen mobilen Computer).

Die Geräte ergänzen sich, sie spielen zusammen, wenn man es braucht.

Der PC ist meine “Datenzentrale” am Arbeitsplatz, mit großem Monitor, Drucker, Scanner-/Drucker-Kombination, Internet-Zugang per DSL.

  • Für jedes meiner mobilen Geräte ist eine Synchronisations-Software installiert: Was auf dem PC geändert wurde, wird auf die mobilen Geräte übertragen; was mobil geändert wurde, wird auf den PC übertragen. (Denkbar wäre auch die Synchronisation über die “Cloud”, das erscheint mir aber zu wenig zuverlässig.)
  • Meine E-Mails sind alle auf dem PC gesammelt (E-Mail-Client Outlook). Was ich unterwegs lese, bleibt beim Webmailer und wird automatisch zum PC verschoben, sobald ich wieder zurück bin.

Mein kleines Smartphone mit Adressen und Navigation nutze ich, wenn ich im Laufe des Tages unterwegs bin. Für das Internet (selten mit dem Smartphone) nutze ich das Mobilfunknetz mit einer begrenzten Daten-Flatrate. Das Symbian-Smartphone werde ich wohl durch ein leistungsfähigeres Android-Smartphone ersetzen.

Mein 7-Zoll-Tablet ist eine gute Ergänzung – klein genug für problemlosen Transport und ausreichende Akku-Laufzeit, groß genug für Texte und Bilder. Ich nutze es als “Couch-Computer” und Reise-Rechner: Texte bearbeiten, Infos aus dem Internet, Präsentationen vorführen, eBooks lesen. Für das Internet nutze ich unterwegs das Mobilfunknetz mit Daten-Flatrate oder (wenn verfügbar) WLAN, stationär nutze ich den WLAN-Zugang des PC.

Wenn ich mich für nur eines der Geräte entscheiden müsste, wäre der beste Kompromiss das Tablet. Das deckt die Spanne vom Telefonieren bis zu Office- und Internet-Anwendungen ab. Aber den großen PC-Bildschirm würde ich beim Multitasking doch sehr vermissen ;-)

Von Handy bis PC: Übersicht 1/6

1/6 Übersicht

In dieser kleinen Artikelserie geht es um “Computer”, wie sie für den persönlichen Bedarf eingesetzt werden können. In diesem Sinn reicht der Begriff “Computer” vom mobilen Handy bis zum stationären PC.

2/6 Die Mobilität macht den Unterschied

Von der Hosentasche bis zum Schreibtisch: Der Bedarf bestimmt die Größe – die Größe bestimmt die Ausstattungsmöglichkeiten.

3/6 Die Bedienung

Wenn die Tastatur zu groß ist, muss der Bildschirm ihre Aufgaben übernehmen.

4/6 Die Hardware-Ausstattung

Der Bedarf, die Abmessungen und die technische Entwicklung bestimmen, welche Komponenten wo eingesetzt werden.

5/6 Die Software-Ausstattung

Betriebssysteme und Anwendungsprogramme werden für neue Anforderungen entwickelt – die Karten werden neu gemischt.

6/6 Anwendungsbeispiel: Mein Mix

Die Geräte ergänzen sich, sie spielen zusammen, wenn man es braucht.

Lesen Sie im nächsten Teil:

2/6 Die Mobilität macht den Unterschied

Ihr neues Handy – Smartphone – Tablet

Ähnlich wie bei Computern gilt

  • Keiner kauft ein Handy / Smartphone / Tablet wegen des Betriebssystems, sondern wegen seiner Leistungsmerkmale und der Auswahl aus einer großen Produktpalette. Manchmal sogar wegen des Bedarfs ;-)
  • Wenn Sie ein System mit großer Verbreitung wählen, finden Sie relativ leicht jemanden, der Ihnen bei Fragen / Problemen helfen kann.
  • Wenn Sie ein System mit großer Verbreitung wählen, müssen Sie damit rechnen, dass es auch für Angreifer attraktiv ist, dass Sie eher gefährdet sind, dass aber auch entsprechende Schutzmaßnahmen entwickelt werden.

Die Smartphone-Plattformen

Bei der Auswahl Ihres Geräts sollten Sie auch über die Marktanteile und Tendenzen nachdenken. Davon hängt es ab, wie bewährt und ausbaufähig die Leistungen sind. Vor allem, ob Sie Zubehör und “Apps” erwarten können, die die Möglichkeiten erst komfortabel erschließen. Die Entwicklungen sind schnell, der Markt ist stark umkämpft und bringt viele Überraschungen. Allein vom 1. bis zum 3. Quartal 2011 wuchs er um ca. 10%.

Die Grafik zeigt den Absatz in den wichtigen Smartphone-Plattformen, d.h. die Betriebssysteme, die die Geräte benutzen (in Klammern stehen die Vertreter der Systeme). Die Pfeile zeigen die Entwicklung vom 1. bis zum 3. Quartal 2011.
Entwicklung des Handy-Marktes
Nach Zahlen des Branchendienstes Golem von Ende 2011.

Für Ihre Überlegungen wichtig

  • Android (lanciert von Google, eingesetzt von Acer, Arcos, Asus, Dell, Huawei, HTC, Lenovo, LG, Medion, Motorola, Samsung, Sony, Toshiba und weiteren Herstellern) ist Marktführer mit wachsendem Marktanteil. Android wird für Smartphones und Tablets genutzt.
  • Symbian (lanciert und bisher eingesetzt von Nokia) ist stark rückläufig. Es wird nicht weiter entwickelt, Nokia löst es durch Windows Phone ab.
  • iOS (lanciert und eingesetzt von Apple, für Smartphones und Tablets) holt stark auf und wird wohl Nokia/Symbian in Kürze vom 2. Platz verdrängen. Apple punktet mit seiner vermeintlich “kinderleichten” Bedienbarkeit und seinem Lifestyle-Image – trotz hoher Apple-Preise.
  • Blackberry OS (lanciert und eingesetzt von RIM) ist ebenfalls rückläufig. Die bisherige “Manager”-Klientel wechselt offensichtlich zu Apple.
  • Windows Phone (lanciert von Microsoft, eingesetzt von Asus, HP, HTC, Samsung, Toshiba, zukünftig auch von Nokia) ist bisher wenig verbreitet.
  • Die übrigen Plattformen führen eher ein Nischen-Dasein.

Provider-Wechsel für bessere Internet-Leistung

Nach einer aktuellen Untersuchung haben 13 Prozent der Internet-Nutzer bis 2011 ihren Internet-Provider gewechselt, 40 Prozent haben darüber nachgedacht. Ich bin bei den 13 Prozent und bin kurz vor dem Jahreswechsel zu 1&1 gegangen.

Ich bin sehr zufrieden. Warum? Lesen Sie meine Gründe und vergleichen Sie die Preise:

Trends

Wenn Sie über einen Wechsel nachdenken, sollten Sie diese Trends berücksichtigen:

  • Computer, Internet, Festnetz- und Mobil-Telefon sowie TV wachsen zusammen, unter dem Stichwort „Breitband für alles“.
  • Der Wettbewerb (auch zwischen Festnetz und Mobilfunknetz) sorgt dafür, dass die Preise weiter sinken.
  • Breitband im Mobilfunknetz wird immer schneller, geeignet für Reisen, für Berufspendler, zu Hause, z.B. in der Wartezeit auf DSL oder dauerhaft.

Anbieter

Bei den Anbietern zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Internet-Nutzer (fast) alles aus einer Hand bekommen können. Der Vorteil für den Nutzer ist, dass er z.B. bei Störungen oder Vertragsfragen nur mit einem Ansprechpartner zu tun hat. Solche Provider gibt es:

  • Eigentümer des flächendeckenden Festnetzes ist die Telekom. Aus historischen Gründen gehört der Telekom das komplette Telefonnetz bis zum Telefonanschluss des Nutzers: “Alles aus einer Hand”.
  • Nach Aufhebung des historischen Telekom-Monopols kamen Wettbewerber auf den Markt. Sie bauten konkurrierende  Netze für Fernstrecken auf (z.B. mit Glasfaser, analogen Funkstrecken, Mobilfunk). Um im Nahbereich nicht überall neue Kabel verlegen zu müssen, mieten die neuen Anbieter nur die so genannte „letzte Meile“ vom Eigentümer, das ist der letzte Abschnitt von der Vermittlungsstelle der Telekom bis zum Hausanschluss.
  • Unabhängig von den konventionellen Netzen bauten auch TV-Kabelnetz-Betreiber ihr Netz aus, um es für Internet und Telefonie nutzbar zu machen. Sie brauchen die Infrastruktur der letzten Meile nicht, denn sie nutzen die bereits vorhandenen breitbandigen Kabel für die Fernseh-Programme. Das Kabelnetz ist schnell, aber nicht flächendeckend.

Standort

Das Telefon-Festnetz ist überall vorhanden, weil das frühere Monopol mit der Pflicht zur flächendeckenden Versorgung verbundenen war. Das Festnetz hat – je nach Standort – unterschiedliche Qualität und Leistungsdaten. Es gibt durchaus noch (z.B. ländliche) Gebiete, in denen das schnelle DSL für Daten (noch) nicht verfügbar ist.

Das heutige Mobilfunknetz ist (noch) nicht flächendeckend (Stichwort: Funklöcher in ländlichen Gebieten und in Gebäuden), es wird aber weiter ausgebaut. Anbieter mit regional begrenzten Mobilfunk-Netzen kooperieren mit anderen Anbietern, um flächendeckende Versorgung anzubieten. Die neue Mobilfunk-Technik LTE (Long Term Evolution) bietet vergleichbare Leistungsdaten wie die Festnetz-Technik DSL, Mobilfunk kann damit das Festnetz ersetzen.

Die Festnetz-Wettbewerber der Telekom brauchen noch die letzte Meile als Teil des Festnetzes, um die Daten von der Fernstrecke zum Endverbraucher zu bringen. Dieser Festnetz-Teil verursacht aber einen Leistungs-Engpass; die alte Kupferdraht-Infrastruktur reicht zwar für das Telefonieren aus, aber nicht für die kapazitätshungrige Übertragung von Multimedia-Daten im Internet. Die letzte Meile, die heute noch die schnellen Fernverbindungen ausbremst, wird zukünftig durch die neue schnelle Mobilfunk-Technologie ersetzt. Dann wird das Festnetz überflüssig. Der Ausbau von LTE beginnt aber erst.

Wenn Sie einen neuen Provider suchen, klären Sie für Ihren Standort diese Fragen:

  • Ist das Angebot regional (bei Ihnen!) verfügbar?
  • Wird der Anbieter als potent eingeschätzt – damit Sie nicht in Kürze wieder wechseln müssen?
  • Welche Vertragslaufzeiten sind zu beachten (1 Monat bis 24 Monate)?
  • Welche Übertragungs-Geschwindigkeiten sind lokal technisch möglich?
  • Welchen Service zu welchen Kosten gibt es bei der Erstinstallation und bei Störungen?
  • Kann die bisherige Telefonnummer bei Wechsel erhalten bleiben (Portierung)?
  • Ist Telefonieren auch ohne eingeschalteten PC möglich (bei VOIP und NGN)?
  • Funktioniert ein vorhandenes Faxgerät (falls erforderlich)?
  • Funktioniert eine vorhandene Telefonanlage (normalerweise keine zusätzlichen Anforderungen an die DSL-Technik)?

Besonders wichtig für einen Wechsel ohne „Versorgungslücke“ ist, dass Ihr neuer Provider (mit Ihrer Vollmacht) Ihren Vertrag kündigt und die terminliche Feinabstimmung mit dem bisherigen Provider regelt.

Abwicklung

Beauftragen Sie rechtzeitig vor dem Kündigungstermin den neuen Provider, der braucht auch noch Verwaltungszeit. Wenn der neue Provider den Termin nicht einhalten kann, müssen Sie möglicherweise ein weiteres Jahr bis zum nächsten Kündigungstermin abwarten. Beispiel: Mein alter 24-Monats-Vertrag konnte per Mitte Dezember gekündigt werden; bei dreimonatiger Kündigungsfrist musste die Kündigung bis spätestens Mitte September erfolgen; sicherheitshalber habe ich Mitte August mit 1&1 vereinbart, dass 1&1 für mich die Kündigung und alles andere erledigt.

Wenn Sie bisher damit zufrieden waren, können Sie Ihre Telefonleitung behalten: Analog (nur eine Telefonleitung mit einer Nummer kann gleichzeitig benutzt werden) oder ISDN (i.d.R. zwei Telefonleitungen können gleichzeitig benutzt werden – mit drei oder mehr Nummern). DSL (Breitband für das Internet) ist eine zusätzliche Verbindung, die das gleichzeitige Telefonieren nicht behindert.

Erfahrungen

Gelegentlich hörte ich, dass es beim Providerwechsel oder beim Umzug (sogar ohne Providerwechsel) Probleme gab: längere Übergangszeiten ohne Telefon- und Internet-Anschluss. Fehler des Anschluss-Inhabers: Er hatte selbst gekündigt und damit die Terminkoordination zwischen dem alten und dem neuen Provider gestört. Und vermutetes Desinteresse des alten Providers bezüglich des ausscheidenden Kunden. Solche Versorgungslücken müssen heute nicht mehr sein. Provider bieten als zusätzlichen Service an, Übergangszeiten mit einem Surfstick zu überbrücken; damit kann man per Mobilfunk-Netz surfen, bis der Festnetz-Anschluss wieder zur Verfügung steht.

In meinem Fall klappte alles reibungslos. Ich wurde über jeden Schritt der Auftrags-Abwicklung informiert (per E-Mail und per SMS). Die Hardware kam rechtzeitig, einige Tage vor dem Wechsel. Ich brauchte keinen Techniker, der Anschluss der Fritz!Box war extrem einfach – nur die Schnellstart-Anleitung lesen, Kabel umstecken und im Browser meine Telefonwünsche einstellen.

Ganz konkret: Am Abend des angekündigten Termins zeigte die grüne DSL-Leuchte des alten Providers, dass noch alles läuft; am nächsten Morgen war sie rot – Leitung abgeschaltet. Nach der Schnellstart-Anleitung habe ich die Kabel umgesteckt – die neue Verbindung stand. Die alten Telefonnummern konnte ich übernehmen, sie funktionieren wie vorher.

Begeistert bin ich von der Fritz!Box. Die übernimmt alle Funktionen, die bisher auf Splitter, Modem, Router, Telefonanlage, Telefon-Basisstationen verteilt waren. Viel weniger Geräte an der Wand, viel weniger Stecker-Netzteile.

Nein, ich bin kein „Teleföner“ und habe keine vergleichbare Ausbildung. Ja, ich hatte auch Fragen. Die wurden bei der Hotline schnell und kompetent beantwortet. Wirklich zufriedenstellend, zu meiner großen Überraschung.

Wenn Sie sich meinen Überlegungen anschließen, klicken Sie hier für mehr Informationen:
1&1 DSL