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Smartphone & Tablet

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Einrichtung
Von der Werkseinstellung zu "Ihrem" Android-Gerät

Diese Anleitung "Einrichtung - Von der Werkseinstellung zu Ihrem Android-Gerät" beschreibt die Schritte, die ein Smartphone oder Tablet für den eigenen Bedarf einrichten: Funktionieren, Personalisieren, Sichern, Basis-Apps und Tools. Sie passt für neue und für bereits genutzte Smartphones.

Funktionieren

- Mobilfunk-Vertrag mit SIM-Karte

- Google-Account für den Google Play Store

- Internet-Zugang einrichten: WLAN

- Aktualität der Software prüfen

- Sinnvolles Zubehör

Personalisieren

- Für die Aufgaben

  > Welche App-Typen es gibt

  > Startseite und Anwendungsliste

  > Der Lebenslauf einer App

  > Startseiten: Platzieren, Entfernen

- Für Auge und Ohr

  > Hintergrundbilder

  > Klingeltöne

- Meine Empfehlungen zur Personalisierung

Sichern

- SIM-Sperre gegen Missbrauch

- Strom sparen - Bildschirm ausschalten

- Bildschirmsperre einrichten

- Bildschirmsperre ausschalten

- Virenschutz und Schutz gegen Verlust einrichten

Basis-Apps & Tools

- Downloads: Adobe Reader für Handbuch & Co.

- Energiespar-Modus einrichten

- Traffic-Überwachung

- E-Mail-Client einrichten

Es ist nicht endgültig

Stand: Februar 2016

Funktionieren

Mobilfunk-Vertrag mit SIM-Karte

Eine SIM-Karte ist nötig, um mobil zu telefonieren und ins Internet zu gehen. Alle Smartphones haben einen "Slot" (= Steckplatz oder Karteneinschub) für eine SIM-Karte. Tablets gibt es mit oder ohne SIM-Karten-Steckplatz (Tablets ohne SIM-Karte können nur per WLAN ins Internet). Die SIM-Karte (mit PIN und Super-PIN bzw. PUK) bekommen Sie von Ihrem Tarifpartner (nicht vom Geräte-Hersteller). Die SIM-Karte speichert die Zugangsberechtigung des Smartphones in ein Mobilfunknetz, sie ist die technische "Kopie" des Mobilfunkvertrags.

"PIN" ist die Persönliche Identifikations Nummer, sie dient dem Schutz gegen unberechtigte Benutzung. Wenn die PIN drei Mal falsch eingegeben wurde, z.B. von einem unberichtigten Finder, bleibt das Gerät gesperrt. "PUK" ist der Personal Unblocking Key. Super-PIN oder PUK können anstelle der PIN eingegeben werden, wenn das Gerät (nach ungültiger PIN) gesperrt wurde. Empfehlung: Schreiben Sie die PIN sowie Super-Pin bzw. PUK auf einen Zettel für Ihr Portemonnaie, damit Sie notfalls unterwegs Ihr Gerät entsperren können.

Die PIN ist jedesmal einzugeben, wenn das Gerät ganz ausgeschaltet war und nun wieder in Betrieb genommen wird. Aus dem Standby, d.h. wenn nur der Bildschirm ausgeschaltet war wird die PIN nicht abgefragt. Ohne SIM-Karte bzw. ohne Eingabe der PIN zeigt der Bildschirm, dass nur Notrufe (z.B. 110, 112) möglich sind.

Mehr Infos zu den Tarifen und Netzen finden Sie bei Checkliste 2: Smartphone und Tablet Netz und Tarif und Auf den Tarif kommt es an.

Format der SIM-Karte: Üblicherweise ist die SIM-Karte Teil einer Plastikkarte (so groß wie eine Scheckkarte). Mit Hilfe vorbereiteter Sollbruchstellen lässt sich die SIM-Karte aus der Plastikkarte herausbrechen. Oft sind Sollbruchstellen für unterschiedliche Formate vorbereitet ("normale" Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM). Achten Sie darauf, dass die herausgebrochene SIM-Karte genau in den Slot im Gerät passt. Wenn die SIM-Karte zu klein ist, können Sie sie mit einem Adapter vergrößern; wenn sie zu groß ist, kann Ihr Tarifpartner sie tauschen. Wenn die Größe nicht passt, kann eine teure Reparatur nötig werden.

Zum Einsetzen der SIM-Karte beachten Sie bitte die Anleitung im Handbuch: Wo im Gehäuse ist der Slot für die SIM-Karte, wie wird die Abdeckung geöffnet? Bei Smartphones: oft nach Öffnen der rückwärtigen Verkleidung, unter dem Akku. Bei Tablets: oft am Rand des Geräts, hinter einer kleinen Klappe (mit dem Fingernagel zu öffnen).

Google-Account für den Google Play Store

Die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Smartphones liegt in den Apps (der Umgang mit Apps wird auf der Seite Apps beschrieben). Einige Apps sind bereits beim Kauf des Smartphones installiert, weitere werden (später) gewünscht. Die normale Bezugsquelle für Apps ist der Google Play Store. Das ist eine Art "Internetshop", über den die Apps unterschiedlicher Entwickler vertrieben werden, kostenlos und kostenpflichtig. Wer den Google Play Store benutzen will, muss dort registriertes Mitglied sein, d.h. ein "Konto" oder einen "Account" haben.

Wer schon einen Google-Account für andere Google-Dienste hat (z.B. Google+, YouTube, Kontakte, Kalender o.ä.), kann den auch für das Smartphone nutzen. Ob Sie schon einen Google-Account haben, können Sie daran erkennen, dass Sie eine E-Mail-Adresse bei Google (name@gmail.com oder name@googlemail.com) und ein Passwort haben. Wer noch keinen Account hat, kann ihn schnell und kostenlos einrichten. Das wird hier beschrieben.

Für die Einrichtung eines Accounts benötigen Sie den Internet-Zugang per Smartphone, Tablet oder PC. Es spielt keine Rolle, ob das Gerät Ihr eigenes oder ein "befreundetes" Gerät ist. Wichtig ist nur der Zugang mit SIM-Karte über ein mobiles Netz oder per WLAN / Festnetz.

Google-Account per Smartphone / Tablet einrichten

  • Gehen Sie auf "Einstellungen", dort auf "Konten"
  • Tippen Sie auf "Konto hinzufügen"
  • Tippen Sie auf "Google"
  • Ab jetzt lassen Sie sich vom Formular führen

Google-Account per PC einrichten

  • Mit dem Browser auf die Seite google.de gehen
  • Rechts oben auf der Seite auf die Schaltfläche "Anmelden" klicken
  • Text-Link "Konto erstellen"
  • Formular ausfüllen: Name, Nutzername, Passwort, Geburtsdatum, Geschlecht, Mobiltelefon, aktuelle E-Mail-Adresse, Captcha "erraten", Standort (Land)
  • Ab jetzt lassen Sie sich vom Formular führen

Meine Empfehlung zum Schutz der Privatsphäre: Ohne Google-Account können Sie keine Apps aus dem Google Play Store installieren (auch keine kostenlosen), d.h. ohne Google-Account könnten Sie das Smartphone nur sehr eingeschränkt nutzen. Wenn Sie keinen Datenkraken füttern wollen, müssen den Account aber nur mit minimalen Daten füllen, und Sie müssen den Account außerhalb der Android-Welt nicht nutzen.

Google bietet an, mit Hilfe des Accounts das Smartphone mit Google zu "synchronisieren", z.B. App-Daten, Gmail, Google Drive, Google Play Books, Google Play Kiosk, Google Play Movies, Google+. Diese voreingestellte Synchronisation können Sie so deaktivieren:

Einstellungen >> Konten >> Sync-Einstellungen und dann alle unerwünschten Häkchen entfernen.

Hinweis: Datensicherung ist sinnvoll, dafür bietet sich die Synchronisation mit dem eigenen PC / Notebook an.

Internet-Zugang einrichten: WLAN

Die Einrichtung kann wahlweise über WLAN oder Mobilfunk erfolgen. Die einzige Bedingung ist, dass das einzurichtende Gerät Zugang zum Internet hat. Egal auf welchem Weg jetzt die Einrichtung erfolgt - für die spätere Nutzung spielt das keine Rolle.

WLAN ist auch nach Abschluss der Einrichtung nützlich, z.B. um das mobile Gerät mit dem PC zu synchronisieren. Das ist die gegenseitige automatische oder halbautomatische Aktualisierung von Adressen, E-Mails, Kalender-Eintragungen, Fotos, Dateien etc.

Im Handbuch sind meist mehrere Wege für die Herstellung einer Verbindung beschrieben. Ziel bei allen Wegen ist, dem Router mitzuteilen, dass genau dieses mobile Gerät zum Internet-Zugang berechtigt ist.

Das mobile Gerät muss wissen, bei welchem WLAN-Router es sich mit welchem Schlüssel "ausweisen" muss. Vorbereitung: Erstens muss der Name des Netzwerks bekannt sein (falls in der Umgebung mehrere Netzwerke aktiv sind und angezeigt werden). Zweitens muss der Netzwerk-Schlüssel des WLAN-Routers bekannt sein. Oft steht der Netzwerk-Schlüssel auf dem Gehäuse des Routers (z.B. Rückseite). Falls Sie eine Änderung vorgenommen haben, haben Sie die hoffentlich dokumentiert. In Hotels oder anderen "offenen" WLANs können Sie Namen und Netzwerkschlüssel erfragen. So geht es:

Einstellungen >> Drahtlos und Netzwerke >> WLAN einschalten >> WLAN-Einstellungen

"WLAN Scannen" erfolgt automatisch innerhalb weniger Sekunden. Als Ergebnis werden die in der Nähe gefundenen Netzwerke angezeigt. Die Anzeige ist nach Signalstärke sortiert, meist ist die erste Listenposition Ihr Zugang (wegen der räumlichen Nähe). Tippen Sie jetzt auf den Namen des gewünschten WLAN-Netzwerks. Tragen Sie in das erscheinende Formular bei "Passwort" den Netzwerk-Schlüssel ein und bestätigen Sie das mit "OK". Jetzt wird in der Liste der Netzwerke unter dem Netzwerk-Namen der Status "verbunden" angezeigt.

Sie können die Verbindung testen, indem Sie den Browser aufrufen und zu einer Webseite gehen. Oder Sie rufen eine App auf, die aktuelle Infos aus dem Internet verwendet, z.B. Nachrichten, Wetter, E-Mail.

Aktualität der Software prüfen

Vielleicht lag Ihr Gerät schon eine Weile im Lager. Sinnvoll ist die Prüfung der Geräte-Software: Ist die aktuelle Version installiert? Sie rufen das Einstellungs-Menü auf:

Einstellungen >> Optionen >> Geräteinformationen >> Software-Aktualisierung >> Software-Update >> Jetzt aktualisieren

Es erscheint eine Meldung: "Auf Updates prüfen". Wenn danach z.B. als Ergebnis der Prüfung erscheint "Die neuesten Updates sind bereits installiert", ist alles aktuell. Andernfalls lassen Sie sich vom Dialog führen.

Sinnvolles Zubehör

Die mitgelieferten Anleitungen / Handbücher sind meistens sehr "dünn". Auch wenn Sie bereits Erfahrungen mit Smartphones haben, sollten von der Webseite des Herstellers das vollständige Handbuch herunterladen. Es gibt immer Unterschiede, z.B. zwischen den Herstellern, zwischen den Modellen eines Herstellers, zwischen Android-Versionen. Üblicherweise wird das als PDF-Datei kostenlos angeboten. Damit Sie während der Einrichtung in der Bedienungsanleitung nachschlagen können, sollten Sie das Handbuch zunnächst auf ein anderes Gerät laden, z.B. auf das bisherige Gerät oder auf einen PC. Später übertragen Sie das Handbuch auf das jetzt einzurichtende Smartphone, damit Sie auch unterwegs darin lesen können.

Nützliches Zubehör, das nicht im Lieferumfang enthalten ist, gibt es auch von Fremdherstellern, z.B. von Ihrem Telefon-Provider, im Internet oder bei Elektronik-Discountern.

  • Eine Speicherkarte bis 32 GB soll die Speicherkapazität erstmal ausreichend groß anlegen. Prüfen Sie z.B. im Handbuch, welche SD-Karte kompatibel ist, z.B. microSD oder microSDHC. Wichtig: Legen Sie die SD-Karte ein, wenn das Gerät ausgeschaltet ist, sonst wird sie evtl. nicht erkannt.
  • Eine Tasche und eine Displayschutz-Folie schützten das Gerät.
  • Wer sein Gerät für die Navigation nutzen will, braucht eine Autohalterung sowie ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder.

Personalisieren

Personalisieren hat zwei Aspekte: Erstens Anpassung der Bedienung an den persönlichen Bedarf für die Aufgaben (z.B. Anordnung der Bedien-Elemente für "bessere" Bedienung) und zweitens Änderung der Erscheinung für Auge und Ohr (z.B. Hintergründe, Farben, Klingeltöne für den "Geschmack").

Für die Aufgaben

Wer noch keine Smartphone-Erfahrungen hat, sollte sich kurz mit der GUI (engl. für "Graphical User Interface", deutsch für "Grafische Benutzeroberfläche") befassen. Sie soll dem Benutzer die "intuitive" Bedienung ermöglichen: Nicht viel lernen müssen, einfach loslegen. Und jeder soll sich sein System so einrichten können wie er mag. Besserwisser nennen das abwertend "Klicki Bunti". Ich finde, es macht das Erlernen und die Bedienung leichter.

Welche App-Typen es gibt

Beim Einschalten Ihres Android-Gerätes (ggf. nach Aufheben der Bildschirmsperre) erscheint die Startseite mit Symbolen zum Starten der Apps. Die App-Symbole sind in einem Raster angeordnet, z.B. vier Reihen mit je vier Symbolen; darunter eine 5. Reihe mit Symbolen, die auf allen Startseiten wiederholt werden (die Docking-Leiste). Die Symbole haben unterschiedliche Eigenschaften:

  • Wenn man auf eine Verknüpfung tippt, wird die zugehörige App aufgerufen. Jede App hat ein eigenes unveränderliches Symbol. Die Symbole werden gelegentlich als "App" bezeichnet (obwohl "App" eigentlich der Oberbegriff für "Verknüpfung", "Widget" und "Shortcut" ist).
  • Ein Widget zeigt wechselnde aktuelle Inhalte, (z.B. Uhrzeit, Kalenderinfos, Wetter, Nachrichten) und braucht dafür oft mehr Platz als eine Verknüpfung, z.B. 4x2 (so groß wie 4 Verknüpfungen nebeneinander und zwei Verknüpfungen übereinander). Auch ein Widget kann eine App per Tippen aufrufen.
  • Auch ein Shortcut (etwa "Schnellaufruf") ruft eine App auf, allerdings mit vorgegebenen Daten. Beispiel: Ein Shortcut zur Direktwahl ruft ohne weitere Eingabe die hinterlegte Telefonnummer auf.
  • Mehrere Symbole können in einem Ordner oder "Hub" zusammengefasst werden. Die Bedienung soll übersichtlicher werden, indem mehrere Symbole zum gleichen Thema in einem Ordner zusammengefasst werden.

Startseite und Anwendungsliste

Beim Einschalten des Smartphones sieht man nur eine Seite, die so genannte "Startseite" (auch "Homeschreen" genannt). Die reicht meist nicht, um alle Verknüpfungen / Widgets / Shortcuts / Ordner darzustellen. Dafür gibt es weitere Seiten für weitere Symbole. Auch diese Seiten werden "Startseite" genannt. Durch "Wischen" über das Display nach links oder rechts wechseln Sie zwischen den Startseiten.

Android-Geräte haben zwei "Ebenen" mit Symbolen. Die Startseite ist die erste Ebene, der "Vordergrund", mit den ausgewählten Symbolen (Apps, Widgets, Shortcuts, Ordner), wie sie individuell für die Bedienung platziert wurden. Die zweite Ebene, der "Hintergrund" wird "Anwendungsliste" (auch "Hauptmenü", "Menü" oder "App Drawer") genannt. Sie enthält die Symbole für alle Apps, die auf dem Gerät installiert sind. Ein Vergleich: Die Startseite entspricht dem "attraktiven" Schaufenster eines Ladengeschäfts, die Anwendungsliste entspricht dem "systematischen" Lager.

So etwa kann man sich die Bedienerobfläche schematisch vorstellen.

Startseite und Anwendungsliste

Wenn die Startseite anwenderfreundlich eingerichtet ist, enthält sie Apps und Shortcuts (nur tippen) und Widgets (ansehen und/oder tippen). Ich bevorzuge die "thematische" Anordnung, z.B. je eine Gruppe (oder Startseite) für Nachrichten, Reisen, Verkehr, Foto/Video, Musik-Apps, Büroaufgaben oder ähnlich. Ordner sind "Sammler" für Apps und Shortcuts, sie können ohne Download angelegt werden. Ich setze keine Ordner ein, weil sie die Apps nicht nur sammeln, sondern auch "verstecken" und mit zusätzlichen Tippen geöffnet werden müssen.

In der Anwendungsliste gibt es "normale" Apps (bedienbar wie auf der Startseite), "Hintergrund"-Apps (hilfreich, aber nicht regelmäßig zu bedienen, z.B Automatik zum Energiesparen), "Menü"-Apps (sie brauchen kein Symbol auf der Startseite, weil sie z.B. in das Einstellungen-Menü eingebaut werden) sowie Widgets und Shortcuts (sie funktionieren nur auf der Startseite, nachdem sie einsatzbereit angepasst wurden).

Der Lebenslauf einer App

Im "Lebenslauf" einer App auf dem mobilen Gerät gibt es diese grundlegenden Vorgänge:

  • Installieren: Eine Anwendung wird (vom Hersteller oder vom Anwender) auf das Gerät geladen - in die Anwendungsliste. Die Sortierung ist z.B. alphabetisch - unpraktisch für die Bedienung.
  • Platzieren: Apps werden von der Anwendungsliste auf die Startseite kopiert. Das Symbol gibt es jetzt zweimal, immer noch in der Anwendungsliste, und zusätzlich als Kopie auf der Startseite. Widgets und Shortcuts müssen für die Startseite eingerichtet werden.
  • Entfernen: Ein Symbol wird auf der Startseite nicht mehr gebraucht. Wenn es nicht deinstalliert (und aus der Anwendungsliste entfernt) wird, kann es später wieder platziert werden.
  • Deinstallieren: Eine App wird irgendwann nicht mehr benötigt, sie wird dann vollständig vom Gerät entfernt - aus der Anwendungsliste und von der Startseite.

Die Vorgänge "Installieren" und "Deinstallieren" betreffen den Bestand der App auf dem Smartphone; die Vorgänge "Platzieren" und "Entfernen" betreffen nur die Anordnung auf der Startseite.

Eine vollständige Anleitung für den Umgang mit Apps finden Sie auf meiner Webseite Startseite: Smartphone-Apps platzieren und entfernen.

Das Ergebnis ist nicht endgültig. Jederzeit kann ich Apps installieren oder deinstallieren, Apps durch andere ersetzen oder ergänzen. Die Grundstruktur mit meinen Gruppen bleibt meistens erhalten. Meine Einrichtung "lebt".

Für Auge und Ohr

Für das Funktionieren des Geräts ist dieser Bereich des Aussehens und der Sounds nicht erforderlich. Viele Nutzer legen Wert darauf, ihr Gerät durch individuelle Erscheinung "anders" zu machen.

Hintergrundbilder

Hintergrundbilder sind ein einfacher Weg, die visuelle Erscheinung spürbar zu verändern. Zwei Einstiege werden angeboten, die zum gleichen Ergebnis führen:

  • Entweder: Sie rufen das Einstellungs-Menü auf und finden dort einen Befehl "Bildschirm" (oder in anderer Version "Ansicht"):

    Einstellungen >> Mein Gerät >> Anzeige >> Hintergrundbild.

  • Oder: Sie drücken lang auf eine freie Stelle in der Startseite, es erscheint ein Dialog Startbildschirm >> Hintergrundbild festlegen

Ab hier geht es auf dem gleichen Weg weiter. Zunächst haben Sie die Wahl zwischen Startbildschirm | Sperrbildschirm | Start- und Sperrbildschirm. Sie können also die unterschiedlichen Situationen mit unterschiedlichen Hintergründen ausstatten, ich wähle Start- und Sperrbildschirm.

Danach haben Sie die Wahl zwischen Galerie | Hintergrund | Live-Hintergründe. Die Unterschiede: Unter "Galerie" finden Sie eigene Fotos, die auf Ihrem Gerät gespeichert sind, individueller geht es nicht. Bei "Hintergrund" haben Sie die Wahl zwischen mehren "werksseitigen" Hintergrundbildern. "Live-Hintergründe" sind Bilder, die sich wie ein Mini-Video bewegen oder die von aktuellen Infos gefüllt werden, z.B. Landkarte mit aktuellem Staubericht. Live-Hintergründe verbrauchen mehr Strom und evtl. Datenvolumen als die statischen Bilder. Ich wähle ein eigenes Foto mit nicht zu starken Kontrasten.

Wenn Sie alternative "Launcher" einsetzen (das sind spezielle Apps für Auge und Ohr), bieten diese üblicherweise weitere Bilder und eigene Einrichtungs-Wege. Manche bieten "Themes" an (engl. für Thema), das sind Zusammenstellungen von grafischen Elementen und Einstellungen, die das Aussehen und Verhalten einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) festlegen.

Manche Apps und Widgets bieten die Möglichkeit, Schrift- und Hintergrundfarben einzustellen (z.B. Online-Zeitungen, eBook-Reader). Ziel kann die Individualisierung sein, es kann aber auch ganz praktische Gründe haben: Andere Schriftgrößen / Schrift- und Hintergrundfarben können die Lesbarkeit verbessern. Dunkle Hintergründe mit heller Schrift verbrauchen weniger Strom. Diese Apps haben eigene Einstellungs-Menüs.

Klingeltöne

Klingeltöne kann man so testen und festlegen. Sie rufen das Einstellungs-Menü:

Einstellungen >> Mein Gerät >> Ton >> Klingeltöne.

Wenn Sie in die nun erscheinenden Liste tippen, hören Sie den Ton zum jeweiligen Text, z.B. "Basic Bell". Nacheinader können Sie so die Klingeltöne anhören. Bestätigen Sie Ihre Wahl mit "OK".

Ähnlich können Sie Vibrationen und Benachrichtigungen einrichten. Zusätzlich können Sie festlegen "Beim Klingeln vibrieren", das belastet aber zusätzlich den Akku, daher verzichte ich darauf.

Meine Empfehlungen zur Personalisierung

Mir kommt es darauf an, das (neue) Smartphone möglichst schnell an meinen Bedarf anzupassen. Daher hat die Personalisierung "für die Aufgaben" ganz klar Vorrang. Die Personalisierung "für Auge und Ohr" (z.B. Hintergründe und Klingeltöne) ist eher Geschmackssache, das kann warten, bis die Anpassung für die Aufgaben erledigt ist.

Die Personalisierung für die Aufgaben beginne ich mit dem Aufräumen. Ich "entferne" alle Apps und Widgets von den Startseiten, die ich nicht kenne oder von denen ich schon weiß, dass ich sie (noch) nicht einsetzen will. Danach ist die Startseite fast leer.

Das klingt radikal, ist es aber nicht. Was ich "entferne", bleibt immer noch "installiert" in der Anwendungsliste. Von dort kann ich die Apps leicht wieder auf der Startseite "platzieren".

Danach beginne ich mit dem Aufbau der Startseite. Ich "platziere" die Apps sowie die eingerichteten Widgets und Shortcuts auf den Startseiten, die ich als nützlich in der Anwendungsliste finde. Dann suche und "installiere" ich die Apps, für die ich das Smartphone angeschafft habe. Wie das geht und was dabei zu beachten ist, habe ich auf der Seite Smartphone-Apps - Software für viele Aufgaben beschrieben.

Sichern

SIM-Sperre gegen Missbrauch

Die PIN ist jedesmal einzugeben, wenn das Smartphone ganz ausgeschaltet war (nicht nur im Standby-Modus). Sie können auf die Eingabe der PIN verzichten; das ist jedoch wegen fehlender Sicherheit nicht empfehlenswert.

Einstellungen >> Optionen >> Sicherheit >> SIM-PIN Optionen >> SIM-PIN Einstellungen >> Häkchen bei "SIM-PIN-Eingabe erforderlich" setzen oder entfernen.

Unter Umständen wollen Sie die PIN ändern, z.B. um die "vertraute" Nummer des früheren Handys, des Zweit-Geräts, des Partners / der Partnerin weiter zu benutzen. Dazu müssen Sie Ihre Berechtigung nachweisen, indem Sie zunächst die aktuell gültige PIN eingeben und danach die neue PIN eingeben und wiederholen. So geht es:

Einstellungen >> Optionen >> Sicherheit >> SIM-PIN-Optionen >> SIM-PIN ändern >> SIM-PIN >> OK. Lassen Sie sich jetzt führen.

Dringende Empfehlung: Notieren Sie auch die geänderte PIN - falls Sie sie vergessen.

Strom sparen - Bildschirm ausschalten

Die Akkus von Smartphones sind klein, nach etwa einem Tag muss das Smartphone schon wieder aufgeladen werden; bei intensiver Nutzung reicht eine Akku-Ladung evtl. nur einen halben Tag. Der größte Stromverbraucher ist der Bildschirm. Als Sparmaßnahme sollte also der Bildschirm ausgeschaltet werden, sobald das Smartphone nicht benutzt wird. Der ausgeschaltete Bildschirm entspricht dem "Standby" beim Fernseher. Im Vergleich zum Ausschalten lässt sich das Gerät schneller wieder aus dieser Wartestellung aktivieren.

Viele Smartphones sind standardmäßig so eingestellt, dass der Bildschirm nach 15 Sekunden dunkel wird. Das wird von vielen Nutzern als zu kurz empfunden, sie wünschen sich eine andere Lösung. Die Zeit beginnt mit der letzten Berührung des Touchscreens oder einer Hardware-Taste. Eine erneute Berührung startet die Zeit neu.

Diese Methoden für das stromsparende Ausschalten des Bildschirms bieten sich an:

  • "Bildschirm-Timeout": Der Bildschirm schaltet sich nach einer voreingestellten Zeit aus. Um die Zeit an den eigenen Bedarf anzupassen, gehen Sie so vor:

    Einstellungen >> Mein Gerät >> Anzeige >> Bildschirm-Timeout >> Zeit wählen, z.B. 15 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute, 2, 5 oder 10 Minuten.

    Solange Sie noch keine Erfahrungen damit haben, empfehle ich 2 Minuten.
  • Manuell ausschalten: Kurz (!) auf die Ein/Aus-Taste drücken, wenn das Smartphone im Augenblick nicht mehr gebraucht wird.
  • "Smart Screen" / "Smart Stay": Manche Smartphones haben eine "intelligente" Gesichtserkennungsfunktion, der Bildschirm bleibt so lange eingeschaltet, wie man ihn anschaut. So erreichen Sie die Einstellung:

    Einstellungen >> Mein Gerät >> in der Sektion Eingabe und Steuerung: Smart Screen >> Smart Stay Häkchen setzen.

Ich bevorzuge diese Kombination: Mein Bildschirm-Timeout hat lange 5 Minuten, die ich ganz selten nutze. Dafür habe ich mir angewöhnt, den Bildschirm sofort nach Gebrauch mit der Ein/Aus-Taste auszuschalten. Das gibt die Möglichkeit, auch anderen den Bildschirm zu zeigen.

Bildschirmsperre einrichten

Oft sind auf Smartphones sensible Daten gespeichert, die nicht in falsche Hände geraten sollen: Adressen, E-Mails, SMS, Telefonprotokolle, Fotos, Texte. Falls Sie das Gerät mal liegen lassen oder falls es gestohlen wird, sollen wenigstens Ihre vertraulichen Daten vertraulich bleiben. Und Unberechtigte sollen keine Gebühren verursachen können durch Telefonate und SMS ins Ausland oder zu teuren Service-Rufnummern. Beim neuen Smartphone ist meist "Streichen" (oder "Wischen") eingerichtet, das wird durch einen Text oder ein Symbol mit Pfeilen auf dem Sperrbildschirm angezeigt.

Der Bildschirm muss wieder eingeschaltet werden, um damit zu arbeiten. Das kann ohne Sicherung geschehen und ist ganz einfach (auch für Finder und Diebe). Wenn es sicherer sein soll, muss dafür eine Bildschirmsperre überwunden werden - das kann lästig werden. Während bei der SIM-PIN das Gerät nach drei Fehlversuchen gesperrt wird, kann die Bildschirmsperre unbegrenzt wiederholt werden.

Sicherheit können Sie einrichten (oder ausschalten), indem Sie eine von mehreren möglichen Regeln für die Entsperrung festlegen. Ähnlich wie bei der SIM-PIN müssen Sie zunächst die aktuelle Sperre überwinden. Nur wer die aktuelle Methode der Entsperrung kennt, wird als berechtigt akzeptiert (als Schutz gegen unberechtige Nutzung des Smartphones). So richten Sie die Bildschirmsperre ein:

Einstellungen >> Mein Gerät >> Sperrbildschirm >> aktuelle Sperre überwinden >> Sperrbildschirm auswählen

Nun haben Sie die Wahl zwischen diesen Methoden für die Bildschirmsperre. Wenn Sie den Bildschirm aktivieren wollen:

  • keine: Der Startbildschirm erscheint sofort. Das bietet keine Sicherheit.
  • Streichen: Der Sperrbildschirm erscheint mit dem Hinweis auf das Streichen, jeder kann das Gerät benutzen. Das bietet ebenfalls keine Sicherheit.
  • Gesichtserkennung: Der Sperrbildschirm erscheint mit dem Hinweis auf Gesichtserkennung. Die Sicherheit ist niedrig, weil sie mit einem Foto überwunden werden kann.
  • Gesicht und Stimme: Die Sicherheit ist ähnlich niedrig, weil sie mit Foto und Tonaufnahme überwunden werden kann.
  • Muster: Einmalig geben Sie auf dem Display ein gezeichnetes "Muster" vor, das Sie bei jeder Entsperrung erneut "zeichnen" müssen. Auf dem Bildschirm erscheint ein Raster mit z.B. 3 x 3 Punkten. Sie legen ein Muster fest, indem Sie einige Punkte auswählen, die Sie mit einer "gewischten" Linie verbinden. Beim Entsperren müssen die Punkte und die Reihenfolge genau der Vorgabe entsprechen. Das bietet mittlere Sicherheit, weil sie beim Zeichnen des Musters beobachtet werden können.
  • PIN: Einmalig legen Sie eine Pin-Nummer fest, bei jeder Entsperrung geben Sie die PIN erneut ein, ähnlich wie bei der SIM-Karte. Die PIN bietet mittlere bis hohe Sicherheit.
  • Passwort: Einmalig legen Sie ein Passwort fest, beim Entsperren geben Sie das Passwort erneut ein. Sichere Passwörter (a-z, A-Z, 0-9, Sonderzeichen) sind komplizierter einzugeben (z.B. mit Tastaturwechsel), aber deutlich sicherer als PIN.
  • Fingerabdruck: Einmalig geben Sie Ihren Fingerabdruck ein, bei jeder Entsperrung wiederholen Sie das. Fingerabdruck-Sensoren gehören nicht zur Standardausstattung von Smartphones. Die Sicherheit ist hoch. Es kann sein, dass Sie z.B. bei einer Verletzung, den Sensor nicht bedienen und den Sperrbildschirm nicht überwinden können.

Bei den Methoden mit Sicherheit werden Sie aufgefordert, die Sperre festzulegen und noch einmal zu wiederholen. Damit soll verhindert werden, dass Sie versehentlich eine falsche Regel definieren, an die Sie sich später nicht mehr erinnern können und die Sie nicht mehr korrigieren können.

Ich halte die Bildschirmsperre mit PIN für einen praktikablen Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort.

Zusatz-Überlegung zur PIN: Wer soll Ihr Smartphone benutzen, nur Sie oder vielleicht auch Ihr Partnerin / Ihre Partnerin? Wenn z.B. zwei Personen je ein Gerät haben und die Geräte wechelseitig verwenden (z.B. während einer gemeinsamen Autofahrt), kann es sinnvoll sein, beide Geräte mit dem gleichen Schutz auszustatten: Die gleiche PIN für beide SIM-Karten, die gleiche PIN für die Entsperrung beider Geräte. Dann haben beide Personen gleichberechtigten Zugriff. Wenn nicht, dann nicht ;-)

Ab jetzt ist die Bildschirmsperre aktiv. Probieren Sie es gleich aus, indem Sie den Bildschirm ausschalten und wieder aufrufen.

Virenschutz und Schutz gegen Verlust einrichten

Je mehr Geräte eines Betriebssystems (hier: Android) es gibt, desto lukrativer wird es für kriminelle Angreifer. Malware bei mobilen Geräten zielt z.B. auf das Ausspähen von Daten, PIN-Nummern, Namen und Passwörtern, Dialer (Programme, die automatisch vorgegebene Nummern wählen) wollen teure Telefonate abrechnen, Trojaner richten keinen direkten Schaden an, sie sollen andere Malware nachladen. Mobile Geräte sind besonders attraktiv: Manche Anwender haben das "ganze Leben" und /oder wichtige Firmendaten gespeichert.

Malware in der Android-Welt kommt oft mit Apps auf das Gerät. Sehr viele Apps sind kostenlos, und unseriöse Entwickler wollen "geklaute" Daten zu Geld machen. Die Vielzahl der Apps und Entwickler macht es unmöglich, alle neuen oder geänderten Apps auf Malware zu testen. Das gilt für Google Play ebenso wie für andere Anbieter.

Bei mobilen Geräten taucht ein zusätzliches Problem auf: Sie können leichter verloren oder gestohlen werden als die großen Computer. Dagegen gibt es Schutzprogramme, die es erlauben, das Gerät aus der Entfernung zu steuern, wenn es sich außerhalb des Zugriffsbereichs des rechtmäßigen Besitzers befindet. Es gibt Software, die nur Virenschutz oder nur diese "Remote-Sicherung" leistet, in mancher Schutz-Software sind Viren- und Verlustschutz kombiniert.

Welcher Virenschutz ist empfehlenswert? Erfahrungen mit PC-Schutzsoftware können nicht auf die mobilen Geräte übertragen werden. Persönliche Erfahrungsberichte ("hat mich bisher bestens geschützt") sind mir zu subjektiv, vielleicht gab es gar keine Bedrohung. Ich stütze mich lieber auf Vergleichstests in seriösen Fachorganen. In der Gruppe der besten Programme werden immer wieder genannt (alphabetisch): avast! Mobile Security, AVG AntiVirus FREE, CM Security, Dr.Web anti-virus Light, F-Secure Mobile Security, IKARUS mobile.security LITE, Kaspersky Mobile Security (Lite), Lookout Security & Antivirus, Zoner AntiVirus Free. In diesen Berichten wird immer wieder beschrieben, dass die Qualität der Schutzprogramme nicht vom Preis abhängt, kostenlose müssen nicht schlechter als kostenpflichtige Programme sein.

Basis-Apps & Tools

Ich werde hier nicht beschreiben, wie Apps zu installieren sind. Das steht auf der Seite litfas.de/computertreff/smartphone-apps.php#oben Dort sind auch "Basis-Apps für alle Aufgaben" zusammengestellt, die als Grundausstattung für alle Aufgaben zu installirenden Apps zu empfehlen sind.

Jetzt ist WLAN verfügbar, also kann das Handbuch auch auf das mobile Gerät herunter geladen werden. Der Browser wird aufgerufen, die Seite des Hardware-Herstellers wird aufgerufen, mit der Suchfunktion (mit der genauen Bezeichnung des mobilen Geräts) wird das Handbuch als PDF-Datei gesucht und herunter geladen. (Die Datei wird automatisch im Ordner "Download" gespeichert.)

Im derzeitigen Zustand kann das Handbuch nicht gelesen werden, weil noch kein PDF-Reader installiert ist. Eine passende App muss aus dem Google Play heruntergeladen und installiert werden. So geht es: Auf der Startseite (oder in der Anwendungsliste) wird die Verknüpfung zum Play Store angetippt:

Damit ist der PDF-Reader installiert. Jetzt muss das Handbuch mit dem Reader angezeigt werden. Dafür wird mit der Verknüpfung "Eigene Dateien" die Handbuch-PDF-Datei angetippt:

Anwendungsliste >> Eigene Dateien >> Download >> auf den Dateinamen des Handbuchs tippen >> im Fenster "Vorgang abschließen mit" auf "Adobe Reader" tippen.

Damit öffnet sich das Handbuch und kann gelesen werden. Der Adobe Reader kann auch alle zukünftig importierten PDF-Dateien darstellen.

Die Verknüpfungen "Adobe Reader" und "Eigene Dateien" lege ich auf den Home Screen, um sie später nicht in der umfangreicheren Anwendungsliste suchen zu müssen.

E-Mail-Client einrichten

Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten für den Umgang mit E-Mails.

  • Möglichkeit 1: E-Mails können on- oder offline mit einem universellen E-Mail-Client bearbeitet werden, dabei liegt der Client auf dem eigenen Gerät und verbindet sich zum Empfangen / Senden mit den E-Mail-Providern, für die im E-Mail-Client Konten eingerichtet wurden:
    • Das kann automatisch erfolgen (zeitgesteuert / Push-E-Mail),
    • oder es kann manuell erfolgen.
    Die Verbindung mit dem IMAP-Protokoll lässt die nicht gelöschten E-Mails auf dem Server, die Verbindung mit POP3-Protokoll überträgt die E-Mails vom Server zum Client - sinnvoll zum stationären Computer. Die Arbeitsweise ist mit E-Mail-Clients der Computerwelt zu vergleichen.
  • Möglichkeit 2: Es gibt E-Mail-Provider, die einen speziellen E-Mail-Client (für genau diesen Provider) anbieten. E-Mails können on- oder offline mit diesem E-Mail-Client bearbeitet werden, auch dabei liegt der Client auf dem eigenen Gerät und verbindet sich zum Empfangen / Senden mit dem E-Mail-Provider, der den speziellen E-Mail-Client bereitgestellt hat. Die Funktionalität ist grundsätzlich ähnlich wie beim universellen Client - kann aber vom Provider modifiziert werden.
  • Möglichkeit 3: E-Mails können per Browser beim E-Mail-Provider online bearbeitet werden.

Die Frage "E-Mail-Client oder Browser" ist z.T. Gewohnheits- oder Geschmackssache. Der Umgang mit dem Browser ist etwas mühsamer als die Nutzung von E-Mail-Clients. Die Frage "automatisch oder manuell" ist im Hinblick auf die Akku-Belastung eindeutig zu beantworten: Die Automatik frisst Strom, weil sie immer wieder die Verbindung zum Server herstellt, selbst wenn keine neuen E-Mails vorliegen. Der manuelle Abruf belastet den Akku viel weniger, weil er nicht in kurzen Abständen immer wieder erfolgt, sonern nur dann, wenn der Empfänger Zeit dafür hat.

Ein universeller E-Mail-Client ist als App bereits vorhanden (falls das bei Ihrem Gerät anders ist, gibt es im Google Play E-Mail-Clients zum Download). Ob Ihr E-Mail-Provider einen speziellen E-Mail-Client anbietet, können Sie im Google Play abfragen.

Um einen E-Mail-Client zu benutzen, muss im Client für jede E-Mail-Adresse ein "Konto" eingerichtet werden. Hier sind die Zugangsdaten einzutragen, die den Client gegenüber dem Server als zugriffsberechtigt ausweisen. Welche Zugangsdaten und welche Einstellungen (Posteingangs- und Postausgangs-Server und Ports) zu verwenden sind, legt der E-Mail-Provider fest. Manche E-Mail-Clients kennen die passenden Einstellungen und schlagen sie für komfortable Einrichtung vor.

Ich habe den mitgelieferten universellen E-Mail-Client als IMAP mit manuellem Abruf eingerichtet. Damit bleibt der stationäre Computer der zentrale Speicher für alle aufbewahrungswürdigen E-Mails und der Akku wird geschont.

Die Verknüpfung für den E-Mail-Client legte ich auf die Startseite. Je nach Betriebssystem-Version bietet es sich an, die Verknüpfung in die Docking-Leiste zu legen.

Synchronisation mit dem Computer einrichten

Synchronisieren hat das Ziel, Datenbestände auf zwei Geräten einheitlich aktuell zu halten. Beispiel 1: Wenn Sie auf dem stationären Computer eine neue Adresse eintragen, wird sie bei der nächsten Verbindung auf das mobile Gerät übertragen. Beispiel 2: Wenn Sie unterwegs mobil einen Termin in den Kalender eintragen, wird der bei der nächsten Verbindung auf den stationären Computer übertragen. Beispiel 3: Wenn Sie Fotos, Scans oder Screenshots vom mobilen Gerät auf den "großen" Computer übertragen wollen, können Sie diesen Vorgang bei der nächsten Verbindung manuell auslösen oder automatisieren. Beispiel 4: Wenn Musik und andere Dateien zwischen dem mobilen und dem stationären Computer austauschen wollen, können Sie diesen Vorgang ebenfalls bei der nächsten Verbindung manuell auslösen oder automatisieren.

Die Synchronisation führt dazu, dass nach jeder Verbindung zwei identische Datenbestände existieren - das dient der Datensicherheit.

Die Verbindung zwischen den Computern kann per USB-Kabel, WLAN oder Bluetooth erfolgen. Die komfortabelste Lösung ist die Verbindung per WLAN - die Verkabelung einschließlich der mechanischen Belastung der USB-Buchsen entfällt.

Synchronisation setzt voraus, dass auf beiden Computern Software installiert ist, und zwar auf dem stationären Gerät der "Server", auf dem mobilen Gerät der "Client". Die beiden Programme müssen aufeinander abgestimmt sein. Auf dem Server müssen Treiber installiert sein, die die Verständigung mit dem Client herstellen.

Client und Server müssen (manuell oder automatisch) für die Synchronisation gestartet werden.

Ich habe gute Erfahrungen mit der Freeware "MyPhoneExplorer" gemacht. Die Client-App aus dem Google Play habe ich auf dem mobilen Gerät installiert. Die Server-Software habe ich von der Seite des Entwicklers heruntergeladen und stationär installiert. Die Treiber für das Samsung-Gerät habe ich geladen, indem ich auf dem stationären Computer die Synchronisationssoftware von Samsung ("KIES") installiert habe.

Es ist nicht endgültig

Falls Sie Ihre Einrichtung ändern möchten, ist das jederzeit möglich.

Wer mehr wissen möchte, findet z.B. im ebooks.qumran.org/books/androidenfibel/# gute Informationen.

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