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Smartphone & Tablet

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Smartphone-Apps
Software für viele Aufgaben

Smartphones bekommen ihre Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit durch Apps. Hier geht es um den Umgang mit Apps in ihrem "Lebenslauf": Suchen, prüfen, installieren, bezahlen, updaten, deinstallieren. Außerdem gibt es kurze Beschreibungen ausgewählter Apps.

Wie suche und finde ich Apps?

- Google Play

- Andere Quellen

Wie prüfe ich ihre Eignung und die Sicherheit?

- Eignet sich die App für die Aufgabe?

- Eignet sich die App bezüglich Standort und Gebühren

- Zahlen Sie mit Geld oder Ihrer Identität?

Wie kann ich Smartphone-Apps bezahlen?

- Der Umgang mit kostenlosen Apps

- Der Umgang mit kostenpflichtigen Apps

Wie installiere ich Smartphone-Apps?

- Vorinstallierte Apps - "Bloatware"

- Installation mit Google Play

- Installation ohne Google Play

- Startseite und Speicherplatz

Startseite: Smartphone-Apps platzieren und entfernen

- App auf der Startseite platzieren

- App von der Startseite entfernen

Wie funktioniert das Updaten?

- Automatisch oder manuell updaten?

- Update-Benachrichtigungen

Wie kann ich sie wieder deinstallieren?

Empfehlung ausgewählter Smartphone-Apps

- Basis-Apps für alle Aufgaben

- Internet und Kommunikation

- Nachrichten

- Unterhaltung

- Nützliche Hilfen

- Verkehr & Auto

- Verkehr - andere Verkehrsmittel

- Hotels

Wie suche und finde ich Apps?

"Apps" ist die Abkürzung von "Applications", engl. für "Anwendungen" oder "Anwendungsprogramme". Die Auswahl ist groß man liest von fast eineinhalb Millionen (mit zunehmender Tendenz). Beim Kauf des Geräts sind schon einige Basis-Apps installiert, weitere können ergänzt werden.

Irgendwoher kommt der Wunsch "Dafür müsste es doch eine App geben". Oder man liest / hört aus Newslettern oder von anderen Anwendern, was es Tolles gibt und will das auch haben oder wenigstens ausprobieren.

Google Play Store

Die erste Anlaufstelle und gleichzeitig die wichtigste Quelle ist der "Google Play Store" (weil auch das Android-System ein Google-System ist).

Obwohl das die "offizielle" Seite für Apps ist, sollten Sie nicht auf eine lückenlose Prüfung durch Google vertrauen, dass alles fehlerfrei, virenfrei, ohne Spam, ohne "Schnüffelei" ist. Dazu ist die Entwicklergemeinde zu groß und zu unterschiedlich, es gibt zu viele Apps zu kontrollieren.

Auf der Startseite oder in der Anwendungsliste Ihres Geräts gibt es eine App zum Google Play Store. Achtung, die Namen können die Suche danach schwierig machen: "Google Play" und "Google Play Store" werden oft synonym benutzt, die App heißt aber "Play Store". D.h. in der Anwendungsliste (alphabetisch?) müssen Sie an der richtigen Stelle suchen.

Wenn Sie die App "Play Store" aufrufen, erscheint deren Startseite und bietet APPS, FILME und BÜCHER an. Von hier aus gibt es mehrere Möglichkeiten, Apps zu finden.

Gezielt suchen Sie mit dem Suchbegriff oder den KATEGORIEN, die anderen Listen (TOP-CHARTS etc.) sind Vorschläge bzw. statistische Ergebnisse des Play Store.

Oben auf dieser Seite ist eine Zeile für Ihren Suchbegriff. Tippen Sie in diese Zeile, eine Tastatur erscheint. Sie geben Ihren Suchbegriff ein und bestätigen die Suche z.B. mit dem Symbol "Lupe". Es erscheint eine Liste mit gefundenen Apps. Suchbegriff kann der Name der App (oder ein Teil davon) sein, aber auch etwas Beschreibendes.

Tippen Sie auf ein Angebot, dann erscheint evtl. ein Link zu einem Video. Darunter stehen der Name und Anbieter der App sowie eine Altersfreigabe ("USK" bedeutet "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle"). Tippen Sie noch nicht auf "INSTALLIEREN", prüfen Sie zunächst. Symbole mit ergänzenden Zahlen beschreiben die Anzahl Downloads, die Bewertung der App durch Nutzer, die Kategorie und einen Link zu ähnlichen Apps. Es folgen eine kurze Beschreibung (meist mit dem Link WEITERLESEN), Screenshots aus der App, Bewertung und Erfahrungsberichte. Damit können Sie grob beurteilen, was die Apps für Sie leisten kann.

Andere Quellen

Wenn Sie bei Google Play nicht fündig werden, suchen Sie mit einer Suchmaschine, Suchwörter: "android app", ergänzt um Ihre Themen.

Sie werden weitere Quellen finden, z.B. Androidpit, Appbrain, Getjar, Amazon usw. Die Beschreibungen sind dort ähnlich strukturiert wie bei Google Play.

Android ist in der Lage, Apps von beliebigen Webseiten zu installieren. Das schafft Vielseitigkeit, birgt aber auch Sicherheitsrisiken. Daher sollten Sie unbekannte Quellen meiden.


Wie prüfe ich ihre Eignung und die Sicherheit?

Eignet sich die App für die Aufgabe?

Ob die App Ihrem Bedarf entspricht, können nur Sie beurteilen. Die Entwickler verbinden mit Ihren Suchbegriffen vielleicht ganz andere Bedeutungen. Oft können Sie schon an der Beschreibung und an den Screenshots die Eignung erkennen. Z.T. mehr Informationen können Sie den Bewertungen der Nutzer entnehmen. Einige schreiben nur "Tut was es soll" - ich weiß ja nicht, was der Schreiber erwartet. Andere beschreiben aussagefähig bestimmte Merkmale und beurteilen sie. Das finde ich hilfreich.

Bei 1 Mio. Downloads fühle ich mich weniger als "Versuchskaninchen" als bei 50 Downloads.

Ebenfalls interessant sind die durchschnittlichen "Sterne" (von 1-5), mit denen die Nutzer die App bewerten können. Apps, die weniger als 4,0 Sterne bekommen haben, müssen schon für die Aufgabe sehr attrataktiv sein, damit ich sie ausprobiere. Wenn ein Nutzer nur einen Stern gibt, muss das nicht zwingend gegen die App sprechen - vielleicht ist der Nutzer nur nicht damit zurecht gekommen oder seine Erwartung wurde nicht erfüllt. Die durchschnittliche Bewertung ist umso aussagefähiger, je mehr Anwender bewertet haben.

Ein bisschen Blindflug ist es immer, es gibt keine Sicherheit, ob eine App "gut" ist. Probieren Sie es aus, was Ihnen nicht gefällt, können Sie wieder deinstallieren. Bei kostenlosen Apps sowieso, bei kostenpflichtigen Apps z.B. im Google Play Store innerhalb 15 Minuten. Die sind aber schnell vorbei ;-(

Eignet sich die App bezüglich Standort und Gebühren

Bei der Nutzung der Apps kann es wichtig sein, wo die Daten gespeichert und wo sie verarbeitet werden, im Gerät oder im Internet. Aus den Beschreibungen der Apps ist das nicht immer erkennbar.

"Onboard"-Apps sind "Offline"-Apps
Alles an Bord, Verbindung ins Internet ist nicht nötig

App und Daten sind im Smartphone gespeichert, auch die Verarbeitung erfolgt im Smartphone. Weil keine Daten übertragen werden müsssen, wird kein Datenvolumen verbraucht.

  • Die Daten sind nur begrenzt aktuell - so aktuell, wie sie vom Nutzer heruntergeladen werden. Beispiel Navigation: Es genügt, wenn das Kartenmaterial vor der nächsten Reise aktualisiert wird.
  • Speicherkapazität im Gerät ist nötig, möglichst auf einer SD-Karte, die die interne Speicherkapazität erweitert.
  • Die Leistungsfähigkeit steht überall und ohne Online-Gebühren zur Verfügung. Im Funkloch funktioniert die App; im Ausland werden keine Gebühren fällig, schon gar keine höheren.

"Offboard"-Apps sind "Online"-Apps
Funktionen im Internet brauchen eine Verbindung

Die App ist im Smartphone gespeichert, Daten werden zum Server ins Internet gesendet, Ergebnisse werden vom Server empfangen. Dadurch verbraucht die Nutzung Datenvolumen.

  • Die Gebühren und das Datenvolumen hängen ab von der Art der Daten: Texte sind "genügsamer" als Videos. Beispiel: Wetterdaten sind nur online aktuell und sinnvoll nutzbar.
  • Speicher- und Verarbeitungskapazität müssen nicht im eigenen Gerät sein, stattdessen wird die Verbindung ins Internet benötigt. Wenn im Smartphone nicht genug Leistung zur Verfügung steht, kann sie im Internet (in der "Cloud") abgerufen werden.
  • Im Funkloch kann die App nicht (oder nur eingeschränkt) genutzt werden. Auf Reisen ist zu bedenken: Auslandsgebühren sind meist höher als Inlandsgebühren.

Zahlen Sie mit Geld oder Ihrer Identität?

Nicht vergessen: "Wer im Internet nicht bezahlt, ist nicht der Kunde, sondern die Ware". Oft ist die Identität eines Kunden auch die Ware, obwohl er bezahlt.

Apps brauchen Zugriffsrechte auf Ihr Gerät. Eine Telefon-App muss auf die Telefonnummern zugreifen können, die Navigation oder der Reiseführer braucht die Standortdaten, die Kamera muss das Foto speichern können etc. Das kann man sich leicht vorstellen. Manchmal wird ein Recht benötigt, ohne dass man die Notwendigkeit direkt erkennt.

Aber nicht für alle Forderungen gibt es sinnvolle Begründungen. Manche Entwickler fordern für ihre Apps Rechte, die sie für die eigentlichen Aufgaben gar nicht benötigen. Unerwartete Kosten können entstehen, wenn die App selbständig SMS senden oder teure Telefonnummern anrufen darf. Identitätsdiebstahl kann entstehen, wenn private Daten aus dem Telefonbuch anderen Apps verwendet werden, für Marketing, Spam, Betrug.

Wenn Sie auf den "Installieren"-Befehl tippen, bekommen Sie eine Übersicht über die geforderten Rechte. Er kann sogar mit Tipp jede Berechtigung erläutern lassen. Die Erläuterung ist allgemein, nicht auf die konkrete App bezogen - trotzdem eine nützliche Warnung. Sollte es keinen plausiblen Grund für die Nutzung der Rechte geben, sollten Sie die Installation abbrechen!

Sie haben erst bei jüngsten Android-Versionen die Möglichkeit, Berechtigungen auszuschließen. Sonst haben Sie nur die Wahl, alle Forderungen zu akzeptieren oder auf die App zu verzichten.

Beispiel: Wozu braucht eine Taschenlampen-App (z.B. "Brightest Taschenlampe") Zugriff auf Standort, Fotos/Medien/Dateien, WLAN-Verbindungsinformationen, Geräte-ID & Abrufinformationen und Sonstiges? Es gibt zwar allgemeine Infos zu den Berechtigungen, was aber genau diese App damit will, ist nicht beschrieben. Im Zweifel verzichten Sie besser und suchen eine Alternative.

Entwickler finanzieren ihre Kosten über unterschiedliche Geschäftsmodelle, z.B.

  • Verkauf: Die Nutzer zahlen einmalige Kaufpreise oder laufende Abogebühren für die Nutzung.
  • "Freemium"-Modell (Free + Premium): Dauerhaft oder für einen begrenzten Test-Zeitraum ist die Basisversion einer App kostenlos, zusätzliche Funktionen müssen kostenpflichtig freigeschaltet werden.
  • "In-App-Käufe": Die Nutzung der App wird durch "Angebote" unterbrochen oder behindert, andere Apps oder Waren zu kaufen; für die Vermittlung bekommt der Entwickler eine Provision.
  • Werbung: Die Nutzung der App wird durch "Anzeigen" unterbrochen oder behindert, die vom "Inserenten" bezahlt werden.
  • "Spionage": Die App fordert Berechtigungen über die technische Notwendigkeit hinaus; diese Rechte werden missbraucht, indem Daten aus der Privatsphäre des Nutzers kopiert und "verwertet" werden.
  • Kombination: Diese und weitere Ansätze werden kombiniert, ohne dass der Nutzer das erkennen oder vermeiden kann.

Viele der kostenlosen Apps sind "sauber", sie erfüllen unauffällig ihre Aufgabe. Andere nerven mehr oder weniger. Ich habe nicht den Eindruck, dass es vom Preis der App abhängt, welche Zugeständnisse man machen muss.


Wie kann ich Smartphone-Apps bezahlen?

Der Umgang mit kostenlosen Apps

Die meisten Apps im Google Play Store sind "kostenlos" in dem Sinne, dass der Nutzer dafür nicht direkt bezahlen musss. Seit einiger Zeit vermeidet Google die Beschreibung "kostenlos", wohl wegen der möglichen Folgekosten (s. Geschäftsmodelle). Bei kostenpflichtigen Apps wird der Preis bereits in der Liste der Suchergebnisse genannt.

Vermeiden Sie den Upgrade-Klick, wenn Ihnen die kostenlose Version genügt! Verleihen Sie Ihr Smartphone schon mal, z.B. in der Familie? Auch die sonst vertrauenswürdigen Nutzer sollten ungewollte Upgrades vermeiden. Ob alle (Kinder?) vorsichtig genug sind? Bei den "Einstellungen" von Google Play können Sie festlegen, dass "alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät" eine Authentifizierung erfordern, d.h. jeder Kauf muss mit Gmail-Adresse und Google-Passwort bestätigt werden.

Der Umgang mit kostenpflichtigen Apps

Typische Preise für kostenpflichtige Apps liegen in der Spanne von unter 1,00 bis 10,00 Euro, einmalig zu zahlen. Es gibt aber auch (gelegentlich) Preise über 50 Euro sowie Abos mit jährlicher Zahlung.

Google fordert für die Benutzung des Google Play einen Google-Account (z.B. Freemail-Account bei gmail.com oder googlemail.com), der auch für andere Google-Dienste genutzt werden kann. Der Account ist für kostenpflichtige und kostenlose Apps zwingend erforderlich. Über diesen Account erfolgt auch die Abrechnung kostenpflichtiger Leistungen. Ursprünglich war nur die Kreditkarten-Abrechnung möglich. Bei kostenpflichtigen Apps haben Sie bei Google Play die Wahl zwischen mehreren Zahlungsmethoden:

  • Kreditkarten-Nummer bei Google hinterlegen (z.B. Visa, Mastercard, American Express). Auch "Prepaid-"Kreditkarten werden akzeptiert (das sind eigentlich Guthabenkarten, für die hohe Bankgebühren anfallen können) .
  • Geschenkkarten / Gutscheincodes können im Einzelhandel für 15, 25 oder 50 Euro erworben werden und müssen dort "aktiviert" werden (z.B. bei Drogeriemarkt-Ketten, Elektronik-Discountern, Kiosken und Tankstellen).
  • PayPal (die Zahlungsmethode, die über eBay bekannt wurde). PayPal wird nur für downloadbare Ware akzeptiert, wie Apps, Musik, Software - nicht für Hardware
  • Auch die direkte Abrechnung über die Telefonrechnung ist bei einzelnen Mobilfunkanbietern möglich, z.B. bei E-Plus, Deutsche Telekom, O2.
  • Google Play unterstützt nicht Überweisungen, Western Union, MoneyGram.

Andere Quellen (z.B. Amazon) haben evtl. weitere Zahlungsmetoden.

Wenn Sie eine kostenpflichtige App gekauft haben und feststellen dass sie Ihnen nicht gefällt, haben Sie bei Google ein Rückgaberecht innerhalb von 15 Minuten; dann wird Ihnen der Betrag gutgeschrieben. Das ist kurz - besser ist, vorher die kostenlose Version zu testen.

Die Nutzung von gekauften, kostenpflichtigen Apps auf anderen Android-Geräten ist möglich und zulässig, sofern dort der eigene Google-Account eingerichtet ist. Das ist z.B. beim Zweit-Gerät und beim Umsteigen auf ein anderes Gerät nützlich.


Wie installiere ich Smartphone-Apps?

Vorinstallierte Apps - "Bloatware"

Wenn Sie ein neues Smartphone bekommen, sind meistens "werksseitig" schon einige Apps vorinstalliert. Quellen können Google (als Entwickler von Android) oder der Hardware-Hersteller sein.

Eine Installation ist nicht erforderlich, die Apps werden ja schon mitgeliefert. Eine Deinstallation ist nicht möglich, auch wenn der Nutzer die Apps nicht einsetzt und den Speicherplatz lieber anders verwenden möchte. Diese Art Software wird als "Bloatware" bezeichnet - "Blähware" ohne Nutzen.

Installation mit Google Play

Die Installation aus dem Google Play ist der einfachste Weg. Sie haben die App geprüft, der Store bietet Ihnen bei kostenlosen Apps den Befehl "Installieren" an. Wenn Ihr Account noch nicht fertig eingerichtet ist, brauchen Sie den Zahlungsweg nicht. Dafür gibt es den Befehl "Überspringen" Sie diesen Schritt. Tippen - die Installation beginnt, nach Abschluss können Sie die App nutzen.

Bei kostenpflichtigen Apps steht an der gleichen Stelle der Preis. Wenn Sie daruf tippen, erscheint der Befehl "Akzeptieren und kaufen". Wenn Ihr Google-Account vollständig eingerichtet ist, ist dieser Befehl gleichzeitig der Auftrag, den Kauf über Ihren Account abzurechnen. Wenn Ihr Account noch nicht fertig eingerichtet ist, ergänzen Sie Ihren Zahlungsweg. Tippen - die Installation beginnt, nach Abschluss können Sie die App nutzen.

Installation ohne Google Play

Andere Quellen für Apps sind z.B. androidpit.de und amazon.de .

Wenn Sie eine App außerhalb des Google Play beziehen, ist die Installation etwas aufwändiger, weil Ihr Gerät mit anderen Anbietern technisch nicht so eng verbunden ist wie mit Google Play. Sie installieren die App nicht per "Installieren"-Befehl, sondern Sie bekommen als Download eine APK-Datei. APK ist die Abkürzung für Android Package File. Darin sind sämtliche Dateien enthalten, die für die Installation notwendig sind.

  • Vorbereitung: Für die APK-Installation müssen Sie die Einstellungen Ihres Geräts "öffnen", d.h. Sie aktivieren (z.B. bei Android 4.2.2) "Einstellungen >> Optionen >> Sicherheit >> Unbekannte Quellen (Haken setzen)" bzw. (bei anderen Versionen) "Einstellungen >> Anwendungen >> Unbekannte Quellen (Haken setzen)".
  • Download: Nun laden Sie die APK-Datei auf Ihr Gerät, z.B. in den Ordner "Download". Wählen Sie einen dieser Wege:
    • Übertragung vom PC zum Smartphone per WLAN, USB-Kabel, Bluetooth
    • Als Anhang einer E-Mail, der auf dem Smartphone gespeichert wird
  • Installation: Mit einem Dateimanager (eine eigene App, z.B. "Eigene Dateien") navigieren Sie zur APK-Datei und tippen sie an. In wenigen Sekunden wird die App so installiert.

Startseite und Speicherplatz

Auf jeden Fall erscheint die neu installierte App in der Anwendungsliste / im Hauptmenü sowie im Bereich "heruntergeladene Anwendungen" der Anwendungsliste. Gespeichert wir die neue App standardmäßig im "internen" Gerätespeicher.

Je nach Einstellung im Google Play Store erscheint die neu installierte App zusätzlich als Verknüpfung auf der Startseite. Wenn sie dort erscheint, sucht sich die Verknüpfung ihren Platz und Sie müssen die App in einer der Startseiten suchen. Wer das vermeiden möchte, kann die Einstellungen im Google Play Store so ändern, dass die App zunächst in der Anwendungsliste bleibt und dann manuell auf die Startseite platziert wird. Das Verhalten kann in den Einstellungen im Google Play Store beeinflusst werden: Google Play Store >> Einstellungen >> "Symbol zu Startbildschirm hinzufügen" >> Häkchen setzen (für automatisch) oder entfernen (für manuell).

Wer den "internen" Speicher seines Smartphones um eine "externe" SD-Karte erweitern kann, sollte diese Möglichkeit nutzen. Das erweitert die Begrenzung der installierbaren Apps spürbar und kann außerdem das Smartphone beschleunigen. Einige Apps und/oder deren Daten können nach der Installation auf die SD-Karte "verschoben" werden. Das geschieht mit dem Anwendungsmanager: Einstellungen >> Optionen >> Anwendungsmanager. Tippen Sie in der jetzt erscheinenden Liste auf die neue App und in deren Seite auf die Schaltfläche "Auf SD-Karte verschieben" - die App wird verschoben. Wenn die App dafür nicht vorgesehen ist, bleibt diese Schaltfläche ausgegraut (das gilt z.B. für systemnahe Apps).


Startseite: Smartphone-Apps platzieren und entfernen

App auf der Startseite platzieren

Das Platzieren von Apps bereiten Sie so vor: Sie suchen auf die Startseite einen freien Platz, wo die App platziert werden soll. Tippen Sie auf einen freien Platz und halten Sie, bis ein Menü erscheint. Wählen Sie "Apps und Widgets". Nun erscheint die Anwendungsliste. Ab jetzt kommt es darauf an, ob eine Verknüpfung oder ein Widget / ein Shortcut mit weiterer Einrichtung platziert werden soll:

  • Verknüpfungen: Sie rollen durch die Anwendungsliste im Bereich "Menü" oder im Bereich "Heruntergeladene Anwendungen", bis Sie das gewünschte Symbol sehen. Drücken und halten Sie das Symbol, dadurch "fliegt" eine Kopie des Symbols auf den vorher gewählten freien Platz der Startseite.
  • Widgets und Shortcuts: Sie rollen durch die Anwendungsliste im Bereich "Widgets". Tippen Sie auf das Symbol des Widgets (in der gewünschten Größe) oder des Shortcuts. Nun werden werden die möglichen Einstellungen angeboten.

Wenn Ihnen die Position auf der Startseite nicht gefällt, können Sie sie verändern: Halten und verschieben - innerhalb der Seite oder zu einer anderen Startseite (über den rechten oder linken Rand hinaus schieben). Notfalls können Sie die App entfernen und erneut platzieren.

App von der Startseite entfernen

Das Entfernen ist einheitlich bei Verknüpfungen, Widgets und Shortcuts. Auf der Startseite drücken Sie lang auf das zu entfernende Symbol. Dabei erscheint auf der Startseite ein Mülltonnen-Symbol oder der Text "Entfernen". Mit Ihrem Finger schieben Sie das Symbol in die Mülltonne. Bei Berührung der Mülltonne mit dem Symbol färbt sich meist beides rot - als Warnung vor Fehlbedienung.

So verschwindet das Symbol von der Startseite, bleibt aber in der Anwendungsliste erhalten (und kann später erneut platziert werden).

"Bloatware" kann von der Startseite entfernt werden, obwohl diese Apps in der Anwendungsliste und im Speicher verbleiben.


Wie funktioniert das Updaten?

Automatisch oder manuell updaten?

Apps werden ständig weiter entwickelt. Zwischen Nutzern und Entwicklern besteht ein reger Austausch von Fragen, Hinweisen, Wünschen, Fehlermeldungen.

Die Weiterentwicklung findet auch statt, nachdem Sie Ihre Apps installiert haben, bei kostenlosen und kostenpflichtigen Apps. Aufgrund der engen technischen Bindung zwischen Gerät und Google Play erkennt Google Play, ob Ihre installierte Version noch aktuell ist. Sie bekommen Nachrichten auf Ihr Gerät, welche Apps ausgetauscht / aktualisiert werden können.

Bei der Installation können Sie festlegen, ob Updates automatisch oder manuell erfolgen sollen. Am Ende der Installation können das Verhalten steuern, indem sie bei "Automatische Updates" einen Haken setzen oder herausnehmen. Ob Sie automatisch oder manuell updaten, sollten Sie von Ihrem Mobilfunk-Vertrag abhängig machen. Bei einer Flatrate oder per WLAN können Sie die Updates automatisch machen lassen. Bei den "Einstellungen" von Google Play können Sie "Automatische App-Updates nur über WLAN zulassen".

Wenn Sie keine Mobilfunk-Flatrate für Daten oder ein begrenztes Volumen haben, sollten Sie die Updates per WLAN (mit Festnetz-Flatrate) machen. Speziell bei (Auslands-) Reisen gilt die Empfehlung: Erledigen Sie umfangreiche Downloads und Updates vor der Reise zu Hause per WLAN. Voraussetzung: Sie richten Ihre Apps so ein, dass Updates nicht automatisch erfolgen, sondern dass Sie sie manuell starten (wenn Sie WLAN-Zugang haben). Wenn Sie unterwegs über anstehende Updates informiert werden, warten Sie damit, bis Sie wieder im WLAN sind.

Update-Benachrichtigungen

Wenn Sie die Update-Automatik abgeschaltet haben, bekommen Sie immer wieder Benachrichtigungen auf Ihr Gerät, die Sie z.B. so abarbeiten:

Wenn Sie die Benachrichtigungen aufrufen (wischen vom oberen Rand des Displays nach unten), finden Sie immer wieder "Updates verfügbar". Drauf tippen, es erscheint eine neue Meldung, z.B. "14 Updates gefunden". Wenn Sie darauf tippen, wird Ihnen ein Befehl angeboten wie "14 aktualisieren". Drauf tippen, die betroffenen Apps werden aktualisiert.

Aktualisierte Apps hinterlassen neue Benachrichtigungen, in denen je App die wesentlichen Änderungen beschrieben sind. Sobald Sie diese Infos öffnen / lesen, werden sie aus der Liste der Benachrichtigungen entfernt. Weitere Infos über die Änderungen erfahren Sie, wenn Sie die aktualisierte App das nächste Mal aufrufen.


Wie kann ich sie wieder deinstallieren?

Sie sollten alle überflüssigen Apps deinstallieren, denn alle Apps verbrauchen Speicher- und Prozessor-Kapazität und machen den Umgang mit Ihrem Gerät unübersichtlich. Beispiele sind Apps,

  • die Sie nicht mehr einsetzen wollen,
  • von denen Sie vergessen haben, was die App überhaupt macht,
  • die Sie "irgendwann auf Vorrat" installiert haben.

Entscheiden Sie sich für eine der folgenden Möglichkeiten, Sie haben die Wahl:

  • Sie rufen das Einstellungs-Menü auf und finden dort einen Befehl zum Deinstallieren:

    Einstellungen >> Anwendungen >> Anwendungen verwalten (es erscheint eine Liste der Anwendungen, Sie wählen die zu löschende Anwendung per Tipp, es erscheint ein Fenster mit Details zur App und einer Schaltfläche "Deinstallieren") >> Tipp - fertig.

  • Sie suchen die App im Play Store. Die Play Store-App erkennt, ob die aufgerufene App auf Ihrem Gerät installiert ist. Dann bietet Play Store Ihnen eine Schaltfläche "Deinstallieren" an. Ein Tipp darauf deinstalliert die App.
  • Manche Tools, z.B. Dateimanager, bieten die Möglichkeit, Apps zu deinstallieren.
  • Je nach Android-Version oder Launcher kann es weitere Möglichkeiten zum Deinstallieren geben.

"Bloatware"-Apps (unerwünschte vorinstallierte Apps) lassen sich nicht deinstallieren, vielleicht weil die Entwickler das aus Marketinggründen so wollen. Diese Apps verbrauchen wertvollen Speicherplatz, das lässt sich nicht vermeiden. Manche dieser Apps lassen sich deaktivieren, dann wird wenigstens der Verbrauch von Datenvolumen für die Übertragung von Updates vermieden.


Empfehlung ausgewählter Smartphone-Apps

Welche Aufgaben Ihr Smartphone übernimmt, hängt nur von Ihrem Bedarf ab. Ich beschränke mich hier auf die Apps, die ich z.B. für Sicherheit oder Komfort für wichtig halte. Probieren Sie es aus und deinstallieren Sie, wenn Sie "bessere" Alternativen finden.

Die Reihenfolge der Einrichtung der Apps spielt keine Rolle. Grundsätzlich empfehle ich, nicht gleich alle Apps einzurichten, die irgendwie attraktiv sind oder angepriesen werden. Wer noch wenig Erfahrung hat, sollte versuchen, die mitgelieferten Apps und Widgets anzutesten und zu verstehen. Es bringt keinen Vorteil, sich das Gerät "vollzustopfen" mit Apps, deren Funktionen doppelt oder überflüssig sind. Bei den vielen angebotenen Apps (von Herstellern und in Testberichten) kann man leicht den Überblick verlieren.

Basis-Apps für alle Aufgaben

  • Adobe Acrobat Reader: Lesen von PDF-Dokumenten - PDF ist ein weit verbreitetes Dokument-Format, z.B. für Handbücher
  • Greenify: Akku sparen - Hintergrundfunktionen werden außer Betrieb gesetzt - außer, wenn Sie mit den Apps arbeiten
  • DroidStats: Budgetkontrolle - Diese App ermöglicht es Ihnen, Ihre telefonierten Minuten, verschickte SMS und verbrauchten Daten im Blick zu halten, die für den Rest des Tarifmonats verbleiben.
  • MyPhoneExplorer Client: Synchronisation von Smartphone und PC - mit Outlook, Thunderbird etc. - Kontakte, Kalender, Dateien etc., Verbindung via WLAN, USB oder Bluetooth
  • Clean Master: Cleaner ("Bereinigungsprogramm") für Android, löscht nicht benötigte Dateien und Datenrückstände
  • CM Security Antivirus Applock: Virenscanner, AppLock, Finde Dein Handy - Anti-Theft
  • Note Everything: Notiz-Programm für einfache Textnotizen, Finger-Mal- oder Sprach-Notizen aufzeichnen und verwalten.

Internet und Kommunikation

Nachrichten

Unterhaltung

  • KLACK Fernseh- und TV Programm: Übersicht oder in Listen, mit Bildern und Informationen, personalisierbar
  • radioplayer: Die offizielle Radio App der deutschen Radiosender für Android Smartphones und Tablets.
  • Onleihe: Leihen Sie eBooks, eMagazine, eAudios und eMusic von ca. 2500 Büchereien auf Ihr Smartphone
  • Aldiko Book Reader: eBook-Reader, z.B. Formate EPUB und PDF, mit oder ohne Adobe DRM-Schutz (also auch für geliehene Bücher geeignet)

Nützliche Hilfen

Verkehr & Auto

  • HERE Maps: Sprachgeführte Navigation, Karten speichern und offline nutzen, für mehr als 100 Länder, Echtzeitinfos zur Verkehrslage und zu Störungen
  • GPS Status - Test & Fix: Anzeige der GPS-Satelliten, Status aktualisieren wenn Positionssuche zu lange dauert
  • TankenApp von t-online.de: Tanken Sie immer an der richtigen Tankstelle zum richtigen Zeitpunkt. Dank top-aktueller Preisdaten und intelligenter Preisprognose
  • ADAC Pannenhilfe: Die App stellt auf Wunsch einen Telefonkontakt zum ADAC her, um bei Panne oder Unfall einfach und schnell Hilfe anzufordern
  • ADAC Auslandshelfer: Hilfe im Ausland, z.B. Panne und Unfall, Krankheit und Verletzung, rechtliche Fragen (für Mitglieder)

Verkehr - andere Verkehrsmittel

  • DB Navigator: Die aktuelle Position wird schnell über GPS ermittelt. Nach der Auswahl des Zielbahnhofs werden Ihnen verschiedene Reiseverbindungen angezeigt, Buchung möglich
  • VRR App: Von der Planung der Fahrt bis zum Ticketkauf im ganzen VRR-Gebiet; mit der App sind Sie unterwegs minutenaktuell informiert und haben Ihr Ticket mit Ihrem Smartphone immer dabei
  • Öffi - Fahrplanauskunft: Echtzeit-Abfahrtszeiten (inkl. Verspätungen), nahegelegene Haltestellen (mit Karte), Verbindungs-Abfragen (von Haustür zu Haustür) und interaktive Netzpläne
  • Skyscanner: Welche Fluglinie hat den besten Tarif? Dieses Programm erspart einem das Checken vieler Airline-Webseiten, denn Skyscanner ist eine Metasuchmaschine und findet in wenigen Sekunden auf diversen Flugbuchungsportalen die günstigste Verbindung
  • TripAdvisor: Flugsuche, zusätzlich noch Tipps zu Freizeitaktivitäten oder Hotels vor Ort

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