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     - Sicher im Netz - 

    "Wer im Internet nicht bezahlt, ist nicht der Kunde, sondern die Ware"

    Mitdenken über den Virenschutz hinaus Motive und Techniken Computer-Hygiene Verträge & Communities Namen und Passwörter E-Mails ganz sicher Datenkraken - Mitdenken!

    Namen und Passwörter
    Verschließen Sie Ihre Daten sicher

    Sichere und merkbare Zugangsdaten

    Begriffswirrwarr um die Zugangsdaten

    Zugangsdaten sind lästig

    Das Problem

    Nur Sie verantworten Ihr Passwort

    Die Lösung

    Schlüssel und Schlösser - wie viele haben Sie eigentlich? Hausschlüssel, Wohnungs-, Büro-, Schreibtisch-, Auto-, Briefkasten-, Safe-Schlüssel ... Bei Verlust des Schlüssels lassen sich manche Schlösser "mit der Haarnadel" öffnen, bei anderen müssen Sie sich ausweisen, um einen Ersatzschlüssel zu bekommen. Es gibt Schlüssel für nur eine Tür oder Generalschlüssel für ganze Gebäude. Warum benutzen Sie nicht überall den gleichen? Und wie wissen Sie, welcher Schlüssel wo passt? Wenn Sie bei Ihren Schlüsseln den Durchblick behalten, verstehen Sie auch die folgenden Überlegungen.

    Sichere und merkbare Zugangsdaten

    Die Inhalte des Internet stehen weitgehend kostenlos zur Verfügung. Das vermittelt vielleicht den Eindruck von unbegrenzter Freiheit. Trotzdem: Ohne Zugangsdaten (z.B. Name und Passwort) geht im Internet vieles nicht.

    An vielen Stellen im Internet muss man sich registrieren und anmelden, sonst kommt man nicht rein. Illegale Internet-Nutzer versuchen, plausible Identitäten zu erfinden oder sich echte Identitäten anzueignen. Legale Internet-Nutzer sollten alles tun, um sich (und andere) vor Identitäts-Dieben zu schützen.

    "Zugangsdaten" im Internet sind z.Z. üblicherweise eine Kombination von Name und Passwort. (Chips und biometrische Verfahren, z.B. Fingerabdruck, Gesichts- und Spracherkennung sind - noch - nicht Standard.)

    Die Kombination von Name und Passwort ist vergleichbar mit der Kombination von Türschloss und Schlüssel: Bis zum Türschloss darf jeder - Ihre Adresse steht im Telefonbuch. Das Schloss öffnen kann nur, wer den Schlüssel besitzt. Der Verlust des Schlüssels ist zu vermeiden.

    Wofür Zugangsdaten benötigt werden? Ein paar Beispiele:

    • Verträge müssen rechtssicher abgewickelt werden, z.B. niemand soll zu Lasten Ihrer Konten einkaufen, z.B. Lieferanten im Internet-Handel müssen ihr Geld bekommen.
    • Berechtigungen und Zuständigkeiten müssen beachtet werden, z.B. Sie möchten nicht, dass Kollegen ohne Ihre Zustimmung in Ihrem Namen handeln.
    • Vertrauliche Daten sollen vertraulich bleiben, z.B. Sie möchten nicht, dass private E-Mails oder Betriebsgeheimnisse von anderen gelesen werden.
    • Nur legale Infos dürfen veröffentlicht werden, z.B. Foren-Betreiber haften für diskriminierende bzw. rechtswidrige Beiträge.
    • Komfort-Einstellungen sollen die Arbeit mit Info-Seiten erleichtern, z.B. Sie möchten regelmäßige Auskünfte immer in der gleichen Auswahl und Anordnung finden.

    Begriffswirrwarr um die Zugangsdaten

    Die folgenden Begriffe und Schreibweisen sind nicht genormt. Wortteile sind zusammen- oder getrennt geschrieben, Englisch und Deutsch gemischt, groß oder klein etc. Die hier fett geschriebenen Begriffe überwiegend im deutschen Sprachraum und werden auf diesen Seiten verwendet.

    Name und Passwort werden abgefragt bei der (erstmaligen) Registrierung oder der (z.B. täglichen) Anmeldung zu einer normalen Sitzung. Auf Webseiten, die der Registrierung oder Anmeldung dienen, befindet sich ein kleines "Formular" für die Eintragungen, z.B. beschriftet mit Anmeldung, Benutzer-Anmeldung, Login, Login Center, Sign In, Sign On.

    Anstelle von Name kann das Einloggen auch mit Nutzer, User, ID, User-ID, Kunde, Vertragsnummer, Mitgliedsnummer, Kundennummer, Telefonnummer, E-Mail-Adresse o.ä. erfolgen.

    Anstelle von Passwort werden gleichwertig auch die Begriffe Kennwort, password, keyword, codeword o.ä. verwendet.

    Am Ende jeder Sitzung wird zur Sicherheit die Abmeldung ermöglicht und empfohlen. Andere Begriffe dafür sind Abmelden, Logout, Logoff. Manchmal wird anstelle eines Textes nur ein mehr oder weniger "sprechendes" Symbol angezeigt, z.B. eine offene Tür.

    Zusätzliche Verwirrung schafft T-Online. Hier gibt es nicht nur ein Passwort, sondern mehrere: "Passwort" für das Kundencenter, "E-Mail-Passwort" für die E-Mails, "Persönliches Kennwort" für die Internetanmeldung Ihres PC und das "FTP-Passwort", falls T-Online für Sie eine Webseite hostet.

    Zugangsdaten sind lästig

    An durchschnittlich 20 Stellen ist ein Computer-Nutzer namentlich registriert (mit zunehmender Tendenz), im Firmen-Netzwerk, bei Internet-Providern, sozialen Netzwerken, Banken, Internet-Shops, Auktionen, Vereinen, Interessengruppen und Diskussionsforen, Auskunfts-Seiten, E-Mail-Diensten etc. - unterschiedliche Unternehmen, unterschiedliche Interessenlagen. Diese Zugänge werden oft "Konten" oder "Accounts" genannt (Das Wort "Konten" ist nicht auf Bankkonten begrenzt).

    Manchmal höre ich: "Ich nehme überall den gleichen Namen und das gleiche Passwort, das ist doch ganz einfach". Möglich ist das - kein Programm warnt Sie, weil das Ihren Geschäfts-Partnern egal ist und weil sie es nicht prüfen können. Sinnvoll ist das nicht - was daran für Sie einfach ist, ist auch für "Einbrecher" einfach. Wer einmal Ihre Zugangsdaten "geknackt" hat, könnte alle Ihre Konten leeren, Infos verwenden, Entscheidungen treffen. Das kann unangenehm werden.

    Die Qualität von Passwörtern reicht von "123" (weil die Tasten so bequem beieinander liegen, so unsicher wie ein "Haarnadel"-Schloss) bis "w&Jf+J'üÖrT1[A°31#3r7'Mu}oziCOü§wxm0UrZ4" (was praktisch weder knackbar noch merkbar ist). Praktisch nutzbare Passwörter - darum geht es hier - liegen zwischen diesen Extremen.

    Prüfen Sie doch mal die Qualität Ihrer Passwörter. Dieser Passwort-Check aus der Schweiz (rechts außen auf der Seite) beurteilt die Sicherheit Ihrer Passwörter. Sie werden sich wundern!

    Das Problem

    Zugang bekommt, wer dem prüfenden Computer Namen und Passwort nennt - egal ob er berechtigt ist oder nicht. Der Computer beachtet nur diese vorgegebenen Regeln, er kennt Sie nicht persönlich!

    Auch der Bargeld-Automat Ihrer Bank arbeitet mit Name (Kontonummer auf Ihrer EC-Karte / Girocard) und Passwort (PIN-Code). Er gibt Ihr Geld auch dem Gangster, der Ihre Karte und Ihren PIN-Code gestohlen oder kopiert hat.

    Nur Sie verantworten Ihr Passwort

    Fangen Sie gleich an! Machen Sie sich eine Übersicht, welche Namen und Passwörter sie einsetzen, prüfen Sie sie, bei Bedarf ändern Sie sie. Jetzt, nicht "irgendwann"! Ändern Sie Ihre Passwörter

    • SOFORT, wenn Sie den Verdacht haben, eines könnte ausgespäht worden sein,
    • sofort, wenn ein Passwort einem Tabu widerspricht oder den Passwort-Check nicht besteht,
    • immer wieder vorbeugend, z.B. vierteljährlich.

    Die Lösung

    Lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Tabus Sie warum beachten müssen, welche Alternativen trotz der Tabus möglich sind, wie Sie Ihr ganz persönliches sicheres Komfort-Sytem aufbauen, was sonst noch zu bedenken ist, wie Sie sich auch vorgegebene Pincodes merken können.

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