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Frage: Brauchen wir eine Profilösung oder genügt eine Amateurlösung? Wenn NN zu den Multimedia-Profis gehört, muss es vielleicht eine Profi-Show werden? Oder vielleicht spricht gerade dann eine "handgeschnitzte" Vorstellung besonders an? Und wer nicht professionell verwöhnt ist, freut sich - oder nicht - unabhängig von der Technik. Antwort: Wir brauchen eine persönliche Lösung! Weil wir die Schau nicht kommerziell machen, versuchen wir mit der vorhandenen Ausstattung (Hard- und Software) auszukommen. Was vorhanden ist, kann genutzt werden, wenn etwas fehlt, soll möglichst Freeware gesucht werden. Und denken Sie schon bei der Vorbereitung an die Situation nach der Vorführung:
TerminplanungGleich nach dem "Startschuss" für das Projekt sollten Sie über mögliche Engpässe im Ablauf nachdenken. Nicht alles steht dann zur Verfügung, wenn Sie es gerne hätten. Je früher Sie die notwendigen Vereinbarungen treffen, desto entspannter können Sie sich um das Album kümmern. Desto mehr Spaß macht es. Desto besser wird das Ergebnis. Desto größer die Freude bei NN und den Gästen. Der Termin der Veranstaltung - der Vorführung des Albums - ist "irgendwie" vorgegeben: Geburtstag, Jubiläum ... Diesem Termin haben sich alle Zwischentermine des "Projekts" unterzuordnen. Gehen wir einmal davon aus, dass Sie die eigenen Termine und freien Kapazitäten überblicken und steuern können. Fremde Termine müssen Sie berücksichtigen, fragen Sie danach, damit Sie notfalls Alternativen suchen können.
Für unser Projekt musste ein Beamer gemietet werden, alle anderen Geräte waren im persönlichen Zugriff vorhanden. Die "Lieferanten" des Bildmaterials waren nach telefonischer Verabredung kurzfristig erreichbar. Welche Software wird eingesetzt?Wenn Sie keine "Materialschlacht" mit Dia- und Filmprojektor, Episkop, Kassettenrekorder und Plattenspieler, mit unterschiedlichen Bild- und Tonträgern, mit ausgefallenen Leuchtmitteln, Bandsalat, Filmriss und Nervenkrise riskieren wollen, brauchen Sie Ihren Computer und passende Software:
Für jede Aufgabe gibt es Software mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit. Es gibt Programme als "Appetitmacher" zum Null-Tarif (als Freeware oder im Lieferumfang anderer Software enthalten), es gibt auch Programme für professionelle Ansprüche zu professionellen Preisen. Einfache Software bietet (halb-)automatische Standardisierung mit weniger Eingriffsmöglichkeiten; mit professioneller Software lassen sich auch ausgefallene Ideen umsetzen, sie fordert dafür deutlich höheren Lernaufwand. Und oft ist es so, dass ein Programm nicht nur eine Aufgabe erfüllt, sondern mehrere, auch wenn sie für das Album nicht benötigt werden. Die Frage nach der Leistungsfähigkeit für dieses Album ist leicht zu beantworten. Das Album spricht Emotionen an, dafür ist es besser, eine Erinnerung aufzufrischen als wegen nicht erfüllbarer technischer Ansprüche auf die Erinnerung zu verzichten. Wenn höherwertige Software und entsprechende Kenntnisse vorhanden sind, spricht natürlich nichts dagegen, sie auch einzusetzen. Die folgenden Programme sind typische Vertreter ihrer Kategorien. Sie decken die Spanne von einfach bis professionell ab. Die Zusammenstellung ist beispielhaft, nicht vollständig, mehr Infos gibt es z.B. bei Google.
Software haben Sie (vielleicht ohne es zu wissen) auf Ihrem Computer, z.B. PowerPoint als Teil von MS-Office, z.B. MS MovieMaker und MS Picture Manager als Bestandteil einiger Windows-Versionen. Andere Software (z.B. foobar2000) können Sie als Freeware oder Shareware-Testversion aus dem Internet downloaden. Es kann sich durchaus lohnen, für die Präsentation den Windows Live MovieMaker in Erwägung zu ziehen.
Seit der Version von 2009 gibt es neue Funktionen und einfachere Bedienung.
Microsoft bietet kostenlosen Download an:
Bleiben Sie kritisch! Der MovieMaker hat eindrucksvolle Möglichkeiten für die Präsentation.
Kann er auch die Anforderungen für das Verteilen erfüllen? Kann das Ergebnis z.B. gedruckt werden?
Sehen Sie sich vor der Entscheidung für das Präsentations-Programm die möglichen Anforderungen für das
In unserem Projekt setzten wir PowerPoint für die Präsentation ein, weil das Programm
auf den eingesetzten Computern installiert war und weil umfangreiche Erfahrungen vorlagen.
Außerdem wussten wir, dass das Multimedia-Album auf Papier - wie ein konventionelles Album - dokumentiert werden sollte,
dafür bietet PowerPoint geeignete Möglichkeiten.
Geräte, Beschaffung und AufbauSelbst wenn Sie das Album in Räumlichkeiten vorstellen, die für Seminare oder Besprechungen vorbereitet sind, sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass der "technische Kleinkram" genau dann vorhanden ist, wenn Sie ihn brauchen. Murphys Gesetz sorgt sicher dafür, dass eine Kleinigkeit fehlt, ohne die es nicht geht und dass der Hausmeister oder "Medienmanager" gerade nicht greifbar ist. Wenn Sie keine "Materialschlacht" etc. riskieren wollen, brauchen Sie für die Vorstellung nicht viel - je weniger, desto besser.
Nachdem Sie das Album am Computer zusammengestellt und (ggf. mehrfach) getestet haben, schließen Sie alle Geräte zusammen (im ausgeschalteten Zustand!) und testen Sie nochmals die Vorführung und das technische Zusammenspiel. Schreiben Sie eine vollständige Checkliste, welche Geräte, Kabel, Bedienungsanleitungen Sie verwendet haben und mitnehmen wollen und ggf. wem Sie was zurück geben müssen. So sehen im Prinzip der Aufbau und die Verkabelung aus.
Erläuterung: Die Stromversorgung ist ROT dargestellt, die Datenkabel sind GRÜN. Empfehlung: Notebook, Beamer und Lautsprecher stehen gemeinsam auf einem Tisch, dann stören die Kabel nicht so. Wenn ein Kabel im Bewegungsbereich verlegt werden muss, sorgt eine Stolperschleife dafür, dass im Notfall eine "Reservelänge" den Absturz der Geräte verhindert, locker verlegt - nicht stramm gespannt. Wenn der / die Vorführende kein Technikprofi ist, können Sie alle Adapter, Stecker und Steckdosen so beschriften, dass sie ohne Nachdenken zusammengesteckt werden können. Filzstift-Beschriftung auf Tesakrepp ist nützlich, weil das ohne Rückstände wieder entfernt werden können. Für unser Projekt benutzten wir ein Notebook, einen (gemieteten) Beamer, relativ starke PC-Aktiv-Lautsprecher und die nötigen Kabel, Adapter sowie eine Verteilerleiste. Mit Ausnahme des Beamers kam alle Technik aus dem eigenen Bestand, das gab zusätzliche Sicherheit. Einen Tisch für die Geräte stellte das Hotel zur Verfügung. Organisation am VeranstaltungsortSie wissen nun, was Sie brauchen und woher Sie es bekommen können. Das bedeutet noch nicht, dass am Veranstaltungsort alles klappt. Sichern Sie sich ab, indem Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung einen "Technik-Termin" vereinbaren. Lassen Sie sich nicht mit einem Telefonat abspeisen. Lassen Sie sich nicht mit pauschalen Aussagen ("Wir stellen ALLES zur Verfügung") abspeisen. Gehen Sie davon aus, dass irgendwas schiefgeht, was Sie nicht selbst beeinflussen können. Besuchen Sie rechtzeitig den Raum Ihrer Vorführung. Die wichtigen Fragen / Vereinbarungen sind:
Bei unserem Projekt gab es keine ernsthaften Probleme, nachdem wir unsere Fragen und Anforderungen bewusst gemacht haben. Ob ohne das alles geklappt hätte? |
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