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    Projektor

    Multimedia-Album
    Konvertieren für das Verteilen

    Erste Überlegungen zum Verteilen
    Das Album als Kopie
    Das Album als Druck
    Das Album als PDF-Datei
    Das Album als Flash-Film - DER TIPP
    Das Album als TV-Video


    Erste Überlegungen zum Verteilen

    Aus einer Nebensache, an die Sie anfangs vielleicht überhaupt nicht gedacht haben, kann sich eine ganz neue Aufgabe entwickeln: "Das hat mir sooo gut gefallen, das muss ich unbedingt haben!"

    Wie wollen Sie diesen Wunsch erfüllen? Hat der Frager einen Computer? Mit Lautsprechern? Kann er damit umgehen? Hat er die Software, mit der Sie das Album aufgebaut haben, z.B. PowerPoint? In der richtigen Version? Ist er auf Hilfe angewiesen? Steht die Hilfe, wenn der Wunsch spontan auftritt, ebenso spontan zur Verfügung?

    Dokumentieren Wie Sie Ihr Album verteilen können, hängt wesentlich von den Gewohnheiten der Empfänger und von deren technischen Möglichkeiten ab. Sie werden sich auf unterschiedliche Situationen einstellen müssen. Tipps: Machen Sie keine voreiligen Zusagen, ohne die Voraussetzungen und Möglichkeiten geprüft zu haben. Und lassen Sie sich nicht auf größere Änderungen ein, nach der Präsentation ist oft die "Luft raus".

    Manche Empfänger sind vielleicht an Fotoalben gewöhnt. Dann wird sich das Drucken kaum vermeiden lassen. Manche sind "moderner", haben als Ergänzung zum Fernseher einen DVD-Player und wünschen sich ein Video. Andere haben einen Computer mit dem nötigen Zubehör und sind mit einem Datenträger zufrieden.

    Oft findet bei der Verteilung ein Medienwechsel vom Computer-Monitor zum Papier oder zum TV-Bildschirm statt. Der Wechsel bewirkt eine Änderung der Qualität. Besonders anfällig sind Schrift und präzise Linien. Z.B. ein Screenshot mit Text ist am Computer gut lesbar, gedruckt ist er viel schlechter lesbar; wenn er für den Fernseher umgesetzt wurde, kann er auf dem Computer angezeigt, aber kaum noch gelesen werden, danach auf Papier gedruckt ist er unlesbar. Beispiele zur Auflösung: Computer-Monitor 72 dpi, Drucker 600 dpi, TV-Bildschirm umgerechnet 40 dpi (dpi = Dots per Inch, Punkte pro Zoll).

    Drucker, Computer und Fernseher wurden für unterschiedliche Aufgaben entwickelt - das "Zusammenwachsen" erfordert Kompromisse. Eindeutig ist: Qualitätsverluste liegen nicht an der Software (z.B. PowerPoint), sondern am Medienwechsel. Tipp 1: Sie können Qualitätsverluste einschränken, indem Sie bereits bei der Gestaltung starke Linien und große Buchstaben benutzen. Tipp 2: Soweit Sie bei der Konvertierung die Qualität beeinflussen können, wählen Sie die höchstmögliche Auflösung.

    Bei der Verteilung kommen auch Kosten ins Spiel. Farbdrucke sind teuer, egal ob Sie selbst drucken oder z.B. einen Copyshop beauftragen (Orientierungsgröße 0,25 bis 0,50 Euro/A4-Seite). Außerdem: "Normale" Fotodrucke haben eine erkennbar schlechtere Qualität als Bilder aus dem Fotolabor. Kostengünstiger sind alle Computer-Medien, z.B. CD oder DVD (das Laufwerk ist Standard), Speicherkarte (oft sind Cardreader vorhanden), E-Mail-Versand (ist auch weitgehend Standard).

    Wollen Sie enterbt werden? Wollen Sie, dass sich irgendjemand auf Ihre Kosten mit fremden Federn schmückt? Das tut doch keiner? Denken Sie trotzdem über "Risiken" nach. Denn bei manchen Formaten kann der Empfänger seine Kopie bearbeiten, z.B. bei PowerPoint. Er kann die Reihenfolge und die zeitlichen Abläufe ändern, er kann Bilder und Texte austauschen, löschen, ergänzen etc. Das kann sinnentstellend wirken, es kann Ihre Aussagen verfälschen oder sogar umkehren. Auch Unbeteiligte könnten solche Änderungen anders interpretieren, als Sie es wollen. (Mit "krimineller Energie" und entsprechenden Kenntnissen können alle Formate modifiziert werden, das wollen wir aber hier nicht unterstellen.)

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    Das Album als Kopie

    Beschreibung

    Auswirkung: Das Album bleibt bei einer digitalen Kopie wie im Original erhalten, mit allen Animationen, Sounds etc., im Format Ihrer Original-Software.

    Der Verteiler hat außer dem Kopiervorgang keinen weiteren Aufwand.

    Der Empfänger kann das Album sofort nutzen, wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind.

    Das Verfälschungs-Risiko besteht bei der Weitergabe im Original-Format.

    Für Sie ist es die einfachste Möglichkeit der Verteilung, wenn der Empfänger geeignete Hard- und Software hat und Sie das Album nur kopieren müssen.

    Für unser Projekt gab es keine Frage nach einer Kopie.

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    Das Album als Druck

    Mit Fotos auf Papier kann jeder ohne besondere Hilfsmittel umgehen. Weder beim Verteiler noch beim Empfänger sind besondere Ausstattungen erforderlich.

    Beschreibung

    Auswirkung: Animation und Ton gehen verloren, wenn sich mehrere Bilder überlagern, ist nur das oberste sichtbar.

    Der Verteiler hat den Druckaufwand und den Aufwand für Ordner, Klarsichthüllen, Druckertinte und die Arbeit oder er gibt einen Druckauftrag an einen Dienstleister, evtl. einschließlich Binden.

    Beim Empfänger sind keine besonderen Bedingungen zu erfüllen.

    Das Verfälschungs-Risiko besteht beim Druck nicht.

    Die folgenden Überlegungen gelten für PowerPoint-Drucke. Fotoalben sind eine Orientierungshilfe für die Gestaltung - genauer für die Größe der Bilder.

    Weil Bilder im Album normalerweise viel kleiner sind als A4, muss als Ausgabeformat nicht als "Folie" gewählt werden (eine Folie auf einer Seite). Es genügt, das Ausgabeformat "Handzettel" zu wählen, bei dem Sie entscheiden können, wie viele Folien (verkleinert) auf einer Seite stehen sollen. Sie haben die Wahl zwischen 1, 2, 3, 4, 6 oder 9 Folien pro A4-Seite. Meine Empfehlung: 2 Folien pro Seite. Die Bilder sind dabei ausreichend groß, Texte sind dabei immer noch größer als z.B. in der Korrespondenz üblich. Probieren Sie es aus.

    Für unser Projekt wurde der Druck als Album-Ersatz gewünscht. Wir druckten je zwei PowerPoint-Folien auf eine Seite, zwei Seiten Rücken an Rücken in eine Klarsichthülle, im Ordner gesammelt.

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    Das Album als PDF-Datei

    PDF ist ein "portables Dokumentenformat" für Druckausgaben. Es erlaubt den Transport von Daten zwischen unterschiedlichen Computern, wobei das Layout erhalten bleibt - bei anderen Formaten ist das nicht gewährleistet.

    Beschreibung

    Auswirkung: Animation und Ton gehen verloren, wenn sich mehrere Bilder überlagern, ist nur das oberste sichtbar.

    Der Verteiler (der Vortragende) gibt nur den Speicherauftrag aus PowerPoint.

    Beim Empfänger sind keine besonderen Bedingungen zu erfüllen.

    Das Verfälschungs-Risiko besteht bei der Weitergabe als PDF-Datei nicht.

    PDF-Dateien können für die Betrachtung am Bildschirm oder für das Drucken benutzt werden. Fragen Sie, was der Empfänger mit der Datei machen will. Für die Betrachtung am Bildschirm ist das Querformat der PowerPoint-Präsentation besser geeignet, im Drucker-Dialog wählen Sie als Ausgabeformat "Folien". Für das Drucken gilt auch hier die Empfehlung: Ausgabeformat "Handzettel" mit zwei Folien pro Seite sind gut geeignet.

    PDF-Programme gehören zur Grundausstattung von Computern. Wo kein Programm zum erstellen bzw. lesen von PDF-Dateien vorhanden ist, können kostenlose Zusatzprogramme aus dem Internet bezogen werden:

    • Ein kostenloses Programm für das Erstellen ist z.B. CutePDF. Nach dem Download muss das Programm installiert werden. Ab dann können PDF-Dokumente mit dem Druckbefehl erstellt werden, dafür ist der Druckername "Cute PDF Writer" zu wählen. Alternativ bieten die OfficeProgramme der Version 2007 die Möglichkeit, ein Dokument mit dem Befehl "Speichern unter" im PDF-Format zu speichern.
    • Ein kostenloses Programm für das Lesen ist z.B. der ADOBE READER (ADOBE gilt als Erfinder des PDF-Formats).

    Für unser Projekt gab es keinen Wunsch nach einer PDF-Datei.

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    Das Album als Flash-Film - DER TIPP

    Flash ist eine Software, die auf vielen Computern bereits vorhanden ist oder, falls nicht, die einfach und kostenlos nachgerüstet werden kann. Die folgenden Überlegungen gelten, wenn Sie Ihr Album mit PowerPoint gemacht haben, denn der Flashfilm wird mit Hilfe eines PowerPoint-Plugins erzeugt. Flash ist mein Favorit für das Vorführen und - soweit möglich - für das Verteilen.

    Beschreibung

    Auswirkung: Die Ansicht des Albums bleibt gegenüber dem Original unverändert erhalten, mit allen Animationen, Sounds etc. Der Flashfilm kann angehalten, zurück- oder vorgespielt werden, immer mit dem passenden Ton - deutlicher Vorteil gegenüber PowerPoint.

    Der Verteiler hat nur einen einmaligen geringen Aufwand, PowerPoint zu erweitern.

    Der Empfänger kann das Album sofort in seinem Bowser ansehen und anhören. Flash kann - falls nicht vorhanden - kostenlos installiert werden.

    Das Verfälschungs-Risiko besteht bei der Weitergabe als Flash-Datei nicht.

    PowerPoint beim Verteiler kann mit einem Plugin (iSpring) erweitert werden, das mit einfacher Bedienung einen Flashfilm erzeugt. Download des Plugin für die Flash-Erzeugung kann bei ispringsolutions erfolgen.

    So wird der Flashfilm erzeugt (Beschreibung für PowerPoint 2007, sollte aber bei anderen Versionen ähnlich sein):

    • Register: iSpring Free
    • Schaltfläche Publish
    • Presentation Title: Name des Flashfilms festlegen
    • Local Folder: Ordner, in den gespeichert werden soll
    • Slide range: All Slides
    • Options:
      • Generate HTML (für Browse-Wiedergabe)
      • Looped Playback (wenn Endlosschleife gewünscht)
      • Change all Slides automatically (wenn keine PowerPoint-Folienübergänge festgelegt sind)
      • Minimal Slide duration (wenn keine PowerPoint-Zeiten vorgegeben sind)
      • Autoplay on-click animations each (wenn keine PowerPoint-Zeiten vorgegeben sind)
      • Advance animations
    • Schaltfläche Publish
    • Warten bis das Fenster verschwindet
    • Neues Fenster:Generating Flash Movie Dateiname
    • Zwei Fortschrittsbalken: Processing Slide (Folie) / Processing Item (Objekt in der Folie)
    • Kann dauern, je nach Umfang der Präsentation - fertig
    • Ergebnis: Flashfilm mit synchronisiertem Sound, gespeichert als Shockwave/Flash-Datei mit der Kennung .SWF.

    Der Internet-Browser beim Empfänger kann mit einem Plugin (Adobe Flashplayer) erweitert werden, das den Flashfilm abspielt. Den Flashplayer kann man beim Hersteller downloaden oder mit den Suchwörtern "download flashplayer" googeln und installieren.

    Um den Film abzuspielen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder: Sie suchen mit dem Windows Explorer die Flash-Datei, klicken sie mit der rechten Maustaste an, Sie klicken im Kontext-Menü den Befehl "Öffnen mit" und wählen Ihren Browser (z.B. Internet Explorer oder Firefox) als Wiedergabeprogramm aus. Oder: Sie wählen im Datei-Menü Ihres Browsers den Befehl "Datei öffnen" und klicken Sich durch die Ordner, bis zur Datei index.html. Der Doppelklick auf diese Datei spielt den Flash-Film ab.

    Über die Bedienleiste am unteren Rand lässt sich die Wiedergabe steuern und zum Beispiel anhalten oder vorspulen, Bildschirm füllende Wiedergabe (mit Esc beenden).

    Für unser Projekt haben wir probeweise einen Flashfilm erzeugt. Dessen Qualität ist vom PowerPoint-Original nicht zu unterscheiden. Die Bedienung ist besser als die PowerPoint-Präsentation, denn der Sound ist voll integriert: Der Flashfilm kann an jeder Stelle angehalten, zurück- oder vorgespielt werden, immer mit dem passenden Ton.

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    Das Album als TV-Video

    Mit Video ist hier eine CD oder DVD gemeint, die wie ein Spielfilm wahlweise über die Kombination DVD-Player plus Fernseher oder im CD/DVD-Laufwerk eines Computers wiedergegeben werden kann. Dieses Format ist z.B. für Empfänger geeignet, die nur ihre TV-Ausstattung und keinen Computer einsetzen können.

    Beschreibung

    Auswirkung: Die Ansicht des Albums bleibt gegenüber dem Original unverändert erhalten, mit allen Animationen, Sounds etc. Die Qualität ist schlechter als z.B. PowerPoint oder ein Flash-Film.

    Der Verteiler hat einen relativ hohen Aufwand, um PowerPoint zum Video zu konvertieren.

    Der Empfänger kann das Album sofort in seinem DVD-Player am Fernseher ansehen und anhören.

    Das Verfälschungs-Risiko besteht bei der Weitergabe als DVD oder CD nicht.

    Es gibt mehrere Ansätze, um Ihr Album in ein Video-Format zu konvertieren. Diverse Anwender bestätigen, dass es keinen direkten Weg von PowerPoint zur Video-CD oder -DVD gibt und dass die indirekten Wege ohne Ausnahme mit Qualitätsverlust verbunden sind. Weil mich keiner der Ansätze begeistert, möchte ich keinen konkreten Vorschlag machen. Stattdessen deute ich unterschiedliche Methoden an. Wenn Sie tiefer einsteigen wollen, googeln Sie (Suchwörter unterschiedlich kombinieren: powerpoint vcd svcd dvd konvertieren mpeg mpeg-1 mpeg-2 codec video). Vielleicht haben Sie mehr Erfolg, viel Glück!

    Für mögliche Experimente gebe ich Ihnen hier die Einstellungen, die ich für diesen Zweck gefunden habe - ohne Garantie, weil ich nicht tief genug im Thema bin. (Dabei kann nichts kaputt gehen, aber das Ergebnis kann unbefriedigend sein. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, kopieren Sie Ihre Ausgangsdatei und experimentieren Sie mit der Kopie. Und deinstallieren Sie die Software wieder, wenn Sie sie für ungeeignet halten.)

    • Record Audio: nur wenn Ihre Präsentation kein Audio enthält (?)
    • Compression: Two compressions (soll bessere Qualität liefern ?)
    • Transition time between slides: 0 seconds (wenn die Präsentation die Zeitsteuerung enthält)
    • ??? Output Format: AVI video oder WMV video oder MPG video (MG-2 ist besser als MPG-1) DVD mpeg oder SVCD mpeg oder VCD mpeg oder Mpeg
    • Resize: 720 x 576
    • Aspect ratio: 4:3
    • PAL fo SVCD

     --  PowerPoint > Fotos > Dia-Show
    Diesen Ansatz habe ich nicht weiter verfolgt: Manche Nutzer empfehlen, aus PowerPoint-Folien per Screenshot JPEG-Bilder zu machen, diese Bilder als Dia-Show wiedergeben und aufzeichnen und die Aufzeichnung schließlich in ein Video konvertieren. Wer das macht, verzichtet auf alle PowerPoint-Animationen und Audios. Viel Arbeit und verlustreich. Nein Danke!

     -  PowerPoint > Video
    Auch diesen Ansatz habe ich nicht weiter verfolgt: Es gibt Programme, die eine PowerPoint-Datei einlesen und in als Video-Format (z.B. MPEG-2) ausgeben können. Diese Programme können als Shareware gekauft werden, Preise werden ab 50 US-Dollar genannt. Für einmaligen Einsatz eher ein hoher Preis? Beispiele sind PPTmovie 2.2 und Presentation to Video Converter. Ein Freeware-Beispiel ist E.M. PowerPoint Video Converter mit einer Qualität, die nicht annähernd die Flash-Qualität erreicht.

     -  Bildschirm-Mitschnitt
    Einen weiteren Ansatz habe ich ebenfalls fallen lassen, denn konnte ich keinen Ton wiedergeben. Ein Freeware-Programm, z.B. VidShot Capturer, zeichnet alle Aktivitäten auf dem Windows-Desktop als AVI-Video auf. Diese Fähigkeit lässt sich so nutzen, dass in einem Fenster die PowerPoint-Präsentation läuft, die während der Wiedergabe in eine AVI-Datei umgewandelt wird. Die AVI-Datei hätte in ein DVD-Format (MPEG-2) konvertiert werden müssen.

     -  Online-Konvertierung
    Auch diesen Ansatz habe ich fallen lassen, weil ich "verschwommene Bedenken" hatte, Stichwörter: Abofalle (ich will keine langfristigen Verpflichtungen eingehen) und Datenschutz (bleiben die persönlichen Infos aus dem Album wirklich vertraulich?). Es gibt Online-Dienste, die Dateien von einem in ein anderes Format konvertieren, z.B. zamzar

     (+)  Flash > Video
    Einen z.T. erfolgreichen Ansatz beschreibe ich hier näher. Ein Konvertierungs-Programm, hier z.B. der Free SWF Converter benutzt die Flash-Datei aus dem vorigen Abschnitt Flash-Film und wandelt sie in in das MPEG-Format für CD oder DVD um.

    Zunächst erledigen Sie einmalig den "Download von Free SWF Converter" und installieren das Programm. Es ist Freeware und kostenlos.

    Starten Sie das Programm, aber gehen Sie nicht NICHT auf die Wiedergabe mit dem "Play"-Symbol!

    • Klicken Sie auf das "Open"-Symbol, um die Flash-Datei mir der Endung .SWF zu öffnen. Ein neues Fenster öffnet sich.
    • Klicken Sie auf das "Settings"-Symbol, um die Einstellungen für die Konvertierung einzurichten.
    • Versuchen Sie es mit diesen Einstellungen:
      • Registerkarte: "Output Format"
      • Save to: Wählen Sie den Zielordner für das Video
      • Target: Wählen Sie als Ausgabeformat "MPEG/VCD/DVD"
      • Video Profile: "MPEG1 Video CD - Pal Mode" (bis zu ca. 70 Minuten Film, sonst "MPEG2 DVD PAL Mode")
      • Video:
      • Video Type: MPEG-1
      • Video Size: 352 x 288
      • Video Bitrate: 1150 kbps
      • Frame Rate: 25 fps
      • Aspect Rate: Original
      • Audio:
      • Audio Type: MP2
      • Audio Bitrate: 224 kbps
      • Sample Rate: 44100 HZ
      • Channel: Stereo
      • Audio Volume: 120%
      • OK
    • Klicken Sie auf das "Capture"-Symbol, um die Konvertierung zu starten.
    • Klicken Sie auf das "Finish"-Symbol, um die Konvertierung abzuschließen. Ein Fenster erscheint: "Waiting for the Conversion", Fortschrittsbalken baut sich auf, bis der Titel erscheint: "Conversion completed".
    • Klicken Sie auf das "Close"-Symbol - fertig

    Für unser Projekt haben wir ein Test-Video erzeugt. Mit den Einstellungen für MPEG-1 hat es funktioniert. Die Qualität ist schlechter als im Flash-Film. Zwei Schönheitsfehler hat das Ergebnis. Erstens: Am unteren Bildschirmrand wird die Bedien-Leiste des Flash-Films gezeigt, die hier natürlich ohne Funktion ist. Zweitens: In der linken oberen Ecke des Bildschirms überlagert ein großes Logo die Inhalte. Eine Kauf-Version der Software - vermutlich ohne Logo - wird für ca. 50 US-Dollar angeboten.

    Viel Erfolg, viel Spaß Ihnen und Ihrem Publikum

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