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Zusammenführen der Materialien
Wenn es soweit geklappt hat, haben Sie jetzt digitales Bildmaterial und digitale Audios. Das muss jetzt zusammengeführt / "kompiliert" werden. Dazu gehört evtl. das Animieren von Bildern und Texten (Objekte bewegt erscheinen und verschwinden lassen), das Animieren von Übergängen von einer Ansicht zur nächsten, da zeitliche Synchronisieren von Bildern und Audios. Durch Bewegung und Sound kann fast der Eindruck eines Films entstehen - viel dynamischer als im Fotoalbum. Bei der Kompilation ist also auch zu berücksichtigen, wie Filme betrachtet werden. Sehgewohnheiten bestimmen den ZeitbedarfUnsere Sehgewohnheiten werden von Fernsehen, Internet etc. geprägt. Orientieren Sie sich an den Profis! Beobachten Sie im Fernsehen (z.B. Filme, Werbung), wie lange eine Szene / eine Einstellung zu sehen ist, bis sie vom nächsten Bildschnitt abgelöst wird. Zählen Sie mit: 21, 22, 23 ... Die Tendenz: Zu Anfang der privaten Filmerei war die Empfehlung etwa 4 Sekunden pro Einstellung; aktuell sind viel schnellere "Schnitte" üblich, etwa 1 bis 2 Sekunden pro Einstellung. Meine Empfehlung: Kürzere Szenen für die jüngere Zielgruppen, längere Szenen für ältere Zielgruppen. 3 sec Ihr Publikum braucht zunächst Zeit für das Erkennen: Wer / was / wo / wann war das? Ein einfaches Motiv (z.B. ein Portrait) fordert weniger Zeit als ein Motiv mit vielen Details (z.B. ein Klassenfoto). Falls Sie Text anbieten, der gelesen werden soll (z.B. Urkunde, Zeitungsausschnitt, Briefauszug), lesen Sie in Gedanken lamgsam mit - so langsam wie jemand, der den Text nicht kennt. 2 bis 10 Sekunden sind eine gute Zeitspanne pro Bild oder Video-Sequenz, um das Motiv zu erkennen. Für Ihre Zeitkalkulation können Sie im Durchschnitt 3 Sekunden ansetzen - ganz grob. Das gilt für jüngeres Publikum. x 2 = 6 sec Für Senioren können Sie die doppelte Zeit ansetzen. Bei gemischtem Publikum orientieren Sie sich an den Älteren. x 2 = 12 sec Bei unserem Album geht es aber nicht nur um das Erkennen der Bilder, lassen Sie auch Zeit für Erinnerungen. "Weißt du noch ..." - "Und da war doch noch ..." - "Das gibt's doch nicht ...". Welche und wie viele Erinnerungen aufkommen, können Sie im Voraus kaum abschätzen. Es kann nicht schaden, wenn Sie die Zeit für Erinnerungen genau so lang ansetzen wie für das Erkennen. Am besten probieren Sie es aus. Vielleicht können Sie vor dem Ernstfall jemanden aus Ihrer Zielgruppe als Tester einsetzen. Wenn die Frage kommt "Kann ich das nochmal sehen?", planen Sie mehr Zeit ein. In unsem Projekt haben wir für überwiegend ältere Gäste ca. 10 Sekunden pro Bild angesetzt. Reaktionen ein paar Tage nach der Präsentation zeigten: Mehr wäre noch besser gewesen. Jedenfalls kamen die Wünsche, eine Fotodoku auf Papier bzw. das ganze Album (Bild und Ton) "als Film" zu bekommen. Gerne doch! Bild und Ton synchronisierenStarten Sie die Präsentation nicht mit der Titelfolie, dann fängt der Computer vielleicht schon an, bevor Sie mit den Vorbereitungen fertig sind. Schalten Sie eine Seite mit schwarzem Hintergrund vor. In diese Folie fügen Sie den Musik-Link ein:
Wünschenswert ist es, wenn die "Kapitel" des Albums mit der passenden Musik unterlegt werden. Sie können die zeitlichen Verhältnisse steuern,
Für unser Projekt hatten wir nur eine Audio-Datei, zusammengesetzt aus mehreren Titel, gestartet von der vorangestellten schwarzen Folie aus. |
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