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    Im Internet sind Wörter, die mit "z" enden, oft mit Rechtsverletzungen / Betrügereien verbunden. Diese Zusammenstellung von Trickz (statt Tricks) soll Ihre Aufmerksamkeit schärfen, damit Sie nicht "abgezockt" werden. Ich beschreibe hier nicht eigene Erfahrungen, sondern Veröffentlichungen, die ich gesammelt und in der Darstellung vereinheitlicht habe.

    Um die Rollen eindeutig zu beschreiben, formuliere ich hier "Opfer" bzw. "Täter". Für die Reihenfolge der Beschreibungen habe ich die Opfer gewählt: Käufer - Verkäufer - Dritte. Innerhalb dieser Gruppen steigt der Schwierigkeitsgrad für die Täter: Von krimineller Energie bis Cracker-Kenntnis. Die Reihenfolge sagt nichts über Häufigkeit, Schadenshöhe oder Durchschaubarkeit aus. Offensichtlich richten sich die meisten Methoden gegen die Käufer. Und: Der "Käuferschutz" von eBay wird oft als nicht ausreichend kritisiert!

    Viel Glück! Besser: PASSEN SIE GUT AUF IHRE KLICKS AUF! Damit es keine Klickz werden.

    Trickz

    Preistreiberei - Pushen > Opfer: Käufer
    Anzahlungsbetrug > Opfer: Käufer
    Markenpiraterie > Opfer: Käufer
    Täuschung - Fake > Opfer: Käufer
    Nachnahmefalle > Opfer: Käufer
    Versandkostenfalle > Opfer: Käufer
    Bewertungsfälschung > Opfer: Käufer
    Gekapertes eBay-Konto > Opfer: Käufer
    Gefälschte E-Mails - Phishing > Opfer: Käufer oder Verkäufer
    Nebenverdienst-Falle > Opfer: Käufer oder Verkäufer
    Lock-Angebote an Verkäufer > Opfer: Verkäufer
    Nigeria Connection > Opfer: Verkäufer
    Scheckbetrug > Opfer: Verkäufer
    Austauschtrick > Opfer: Verkäufer
    Abmahn-Falle > Opfer: Verkäufer
    Identitäts-Fälschung > Opfer: Verkäufer, Dritte
    Mehr zur Sicherheit

    Beschreibung und Abwehr

    Preistreiberei - Pushen > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer, Opfer ist der Käufer am Ende der Auktion. Um einen höheren Preis zu erzielen, bietet der Täter selbst mit (mit einem anderen eigenen eBay-Konto) oder er fordert Verbündete zum Mitbieten auf. Damit soll die Stimmmung für einen hohen Endpreis angeheizt werden. Opfer ist der Höchstbietende, der einen künstlich hoch getriebenen Preis zahlt. Der Betrug liegt im Pushen, das nach den eBay-Regeln verboten ist (aber höhere Preise bringen eBay höhere Verkaufsprovisionen).

    Die Symptome: Wenn relativ früh während einer Auktion relativ hohe Gebote erscheinen, wenn die gleichen Bieter immer wieder auftauchen, kann das ein Hinweis auf Pushen sein. Gleiche Bieter sind bei den Geboten des aktuellen Artikels erkennbar. Bei einem Verdacht lohnt es sich, mit Hilfe des Bewertungsprofils auch die Artikel der vergangenen 90 Tage und deren Bieter einzusehen.

    Wenn Sie betroffen sind: Vergleichen Sie als Bieter die Preise, nicht nur bei eBay, sondern auch mit den "Straßenpreisen". Lassen Sie sich nicht von einer künstlich produzierten Stimmung mitreißen. Legen Sie beim Bieten Ihre persönliche "Schmerzgrenze" (=Maximalgebot) fest und ändern Sie das nicht mehr.

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    Anzahlungsbetrug > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer eines sehr teuren Artikels, Opfer ist der Käufer. Nach Auktionsende lehnt er es ab, die Zahlung über einen Treuhanddienst abzuwickeln. Begründung: Gebühren sind zu hoch. Stattdessen vereinbart er mit dem Käufer z.B. eine 10%-Anzahlung, Rest nach Lieferung des Artikels. Der Artikel wird nicht geliefert, die Anzahlung ist verloren.

    Die Symptome: Der Verkäufer schlägt bei einem teuren Artikel vor, auf einen Treuhanddienst zu verzichten.

    Wenn Sie betroffen sind: Vorbeugen: Bei Preisen ab 200 oder 500 Euro sollten Sie einen Treuhanddienst (z.B. iloxx) einschalten, der die Beteiligten über Zahlungseingang bzw. Wareneingang informiert und dadurch beide Seiten absichert.

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    Markenpiraterie > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer. Er verkauft Luxus-Artikel "mit guten Namen" als Originale, die in Wirklichkeit Fälschungen / Nachahmungen sind. Das kann professionelle Produktpiraterie im großen Stil sein, aber auch die berüchtigte "Rolex" vom fliegenden Händler am Urlaubsort. Opfer ist der Käufer, der für einen illegalen Artikel den "normalen" Preis für ein Markenprodukt zahlt.

    Die Symptome: Schwer zu erkennen, selbst Fotos können gefälscht oder vom Original sein.

    Wenn Sie betroffen sind: Fordern Sie über die "Frage an den Verkäufer" vor Ihrem Gebot mehr Fotos, eine Kopie des Kaufbelegs oder ähnliche Belege. Von gewerblichen Anbietern lassen Sie sich eine Quittung mit genauen Produktangaben ausstellen, notfalls können Sie Ihr Rückgaberecht wahrnehmen.

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    Täuschung - Fake > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer. Er beschreibt einen hochwertigen Artikel mit allen attraktiven Merkmalen, liefert dann aber nicht den Artikel selbst, sondern nur die Originalverpackung oder ein Foto oder ein Zubehörteil. Die Beschreibung ist so abgefasst, dass der Käufer (=Opfer) irregeführt wird, er erwartet den Artikel und zahlt dafür, bekommt aber nur wertlosen Ersatz.

    Die Symptome: In der Beschreibung steht vielleicht sogar zutreffend: "Sie bieten nur auf ...", "versteigert wird hier nur ..." oder ähnlich. Das ist aber so versteckt, dass es leicht zu übersehen ist (sehr kleine Schrift, kontrastarme Farbe, an einer unerwarteten Stelle, versteckt in einer "Textwüste").

    Wenn Sie betroffen sind: Vorbeugen: Lesen Sie das Angebot ganz ausführlich, gerade die Stellen, die "unbequem" zu lesen sind. Bei gewerblichen Anbietern haben Sie ein Rückgaberecht, privat normalerweise nicht.

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    Nachnahmefalle > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer. Er bietet als Zahlungsmethode ausschließlich die Nachnahmezahlung an und begründet das mit Vorteilen für den Käufer (= Opfer): "Ware gegen Zahlung". Geliefert wird nicht die Ware, sondern eine Verpackung mit wertlosem Inhalt. Der Paketbote kassiert, übergibt das Paket, hat aber keine Veranlassung, auf das Auspacken und die Prüfung des Inhalts durch den Käufer zu warten. Im Betrugsfall gibt es keine Möglichkeit, den Täter anhand der Bankverbindung zu identifizieren.

    Die Symptome: Es wir nur Nachnahmezahlung akzeptiert.

    Wenn Sie betroffen sind: Seien Sie rechtzeitig vor Ihrem Gebot kritisch, prüfen Sie die Bewertungen des Anbieters.

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    Versandkostenfalle > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer. Er berechnet Versandkosten, die weit über dem Porto liegen und über dem Preis liegen, um zusätzliche Einnahmen zu bekommen. Opfer ist der Käufer, der die überhöhten Kosten zahlen muss. Oft ist zu beobachten, dass nicht alle Artikel eines Anbieters hohe Versandkosten haben, sondern nur manche, diese Artikel dann aber auch bei anderen Anbietern hohe Versandkosten verursachen.

    Die Symptome: Die Falle ist leicht durchschaubar, Versandkosten sind üblicherweise ausgewiesen. Das neue detailliertere Bewertungssystem zeigt, wie andere Käufer das beurteilten.

    Wenn Sie betroffen sind: Vorbeugen: Prüfen Sie das Bewertungsprofil des Anbieters, lesen Sie die Artikelbeschreibung und vergleichen Sie den Straßenpreis für diesen Artikel mit der Summe von Preis und Versandkosten.

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    Bewertungsfälschung > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist der Verkäufer, der ein Scheingeschäft einleiten will. Er "besorgt" sich viele positive Bewertungen, um auf deren Basis teure Artikel zu verkaufen. Opfer sind die Käufer, wenn sie Vorkasse leisten, ohne die Artikel geliefert zu bekommen (Scheingeschäft). Für das "Besorgen" von Bewertungen gibt es mehrere Wege: Täter kaufen / verkaufen viele Billigartikel und sammeln dafür positive Bewertungen; Täter machen mit sich selbst (mit anderen eigenen eBay-Konten) Geschäfte und bewerten sich positiv; Täter kapern ein eBay-Konto mit vielen positiven Bewertungen.

    Die Symptome: Verdächtig ist, wenn in nur kurzer Mitgliedschaft sehr viele Bewertungen erscheinen, wenn in abgeschlossenen Auktionen Billigartikel gehandelt wurden und nun plötzlich teure Artikel einer ganz anderen Kategorie auftauchen.

    Wenn Sie betroffen sind: Seien Sie rechtzeitig vor Ihrem Gebot kritisch, prüfen Sie, ob die Bewertungen des Anbieters "plausibel" sind.

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    Gekapertes eBay-Konto > Opfer: Käufer

    Die Methode: Täter ist ein Verkäufer, der ein fremdes eBay-Konto benutzt, um Käufer zu schädigen. Der Täter bekommt nach einer Auktion persönliche Daten des zukünftigen Opfers. Mit spezieller Software ("Brute Force") kann er den Zugang zum eBay-Konto des direkten Opfers "knacken". Jetzt kann er das Konto verwalten: Er verändert E-Mail-Adresse und Passwort, damit er mit Geschäftspartnern (indirekten Opfern) kommunizieren kann. Jetzt kann der Täter aus teuren "Scheinverkäufen" (es gibt gar keine Ware) Vorkasse kassieren und damit verschwinden.

    Die Symptome: Sie bekommen keine eBay-Post mehr, Sie kommen nicht mehr an Ihr eBay-Konto.

    Wenn Sie betroffen sind: Vorbeugen: Verwenden Sie bei eBay und bei Ihrem E-Mail-Provider unterschiedliche Mitgliedsnamen (die nichts mit Ihrem tatsächlichen Namen zu tun haben) und unterschiedliche SICHERE Passwörter . Geben Sie außer Abwicklungsdaten (Versand-Adresse bzw. Kontodaten für Vorkasse) keine persönlichen Daten weiter (z.B. Geburtstag), um den Tätern das Knacken zu erschweren! Wenn es doch passiert: Anzeige bei der Polizei, Hilfe eines Anwalts, um sich von Leistungsverpflichtungen zu befreien.

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    Gefälschte E-Mails - Phishing > Opfer: Käufer oder Verkäufer

    Die Methode: Opfer ist ein eBay-Mitglied (Käufer oder Verkäufer), Täter ist irgendein Krmineller, eBay-Mitglied oder nicht. Der Täter versucht, mit "Phishing"-E-Mails Passwörter von Opfern auszuspionieren. Eine provozierende Nachricht (z.B.Sperre des eBay-Kontos, Änderung der E-Mail-Adresse) soll das Opfer veranlassen, auf eine verlinkte Webseite zu gehen und dort sein Passwort einzugeben. Oder mit einer E-Mail soll ein Trojaner auf den Rechner des Opfers geschleust werden.
    Solche E-Mails sind nicht nur bei eBay zu beobachten, sondern im ganzen Internet. Sie dienen "nur" der Vorbereitung weiterer Schritte, z.B. Konten und Identität illegal benutzen, Rechner ausspionieren, für Spam-Versand missbrauchen etc.

    Die Symptome: Hinweise auf eine Fälschung sind z.B. die fehlende persönliche Anrede (Mitgliedsname, Ihr Vor- und Familienname werden lt. eBay immer genannt) und die Sprache (schlechtes Deutsch, Grammatik- und Rechtschreibfehler sind bei eBay nicht üblich).

    Wenn Sie betroffen sind: Klicken Sie nicht auf Links oder Anhänge! Leiten Sie die fragwürdige E-Mail an spoof@ebay.de zur Prüfung weiter!

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    Nebenverdienst-Falle > Opfer: Käufer oder Verkäufer

    Die Methode: Täter ist "irgendjemand", der eBay-Mitglieder anwirbt und ausnutzt. Der Täter wirbt das direkte Opfer als Verkaufsagenten an. Das Opfer bekommt Fotos und Beschreibung, um einen Posten hochwertiger Ware zu verkaufen, sowie eine Kontonummer (im Ausland), an die die Käufer ihre Vorkasse überweisen sollen. Oder der Täter wirbt das direkte Opfer als Finanzdienstleister an. Das Opfer soll sein Bankkonto für Auktionszahlungen zur Verfügung stellen. Eingehende Zahlungen aus Verkäufen sollen (nach Abzug einer Provision für das Opfer) ins Ausland weitergeleitet werden.
    Der Dienstleister und die Käufer bekommen in beiden Fällen keine Ware. Käufer (als indirekte Opfer) belangen den Verkaufsagenten, mit dem der Vertrag geschlossen wurde bzw. den Finanzdienstleister, von dem die Zahlung zurück verlangt wird. Das direkte Opfer muss Strafanzeige / Gerichtsverfahren rechnen, wegen Betrug / Geldwäsche.

    Die Symptome: Dem Opfer wird das "schnelle Geld" ohne viel Aufwand versprochen. Der Verkaufsagent benutzt nicht sein eigenes Konto, sondern ein fremdes im Ausland, er bekommt nicht die Ware, die er nach der Auktion versenden muss. Der Finanzdienstleister soll das Geld sofort von seinem Konto ins Ausland überweisen.

    Wenn Sie betroffen sind: Damit das nicht passiert: Verzichten Sie auf das "schnelle Geschäft", es kann nicht seriös sein.

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    Lock-Angebote an Verkäufer > Opfer: Verkäufer

    Die Methode: Opfer ist der Verkäufer, Täter ist ein "Zulieferer" aus dem Ausland. Der Täter steigt in eine laufende Auktion ein, indem er den Verkäufer über die "Frage an den Verkäufer" kontaktiert. Er bietet dem Verkäufer eine günstigere Bezugsquelle für den gleichen oder ähnliche Artikel an, z.B. aktuelle Elektronik aus China. Die Zahlung soll z.B. über "Western Union" erfolgen (immer wieder mit unsauberen Aktivitäten in Zusammenhang gebracht). Geliefert wird nicht die angekündigte Markenware, sondern billige Nachahmungen.

    Die Symptome: E-Mail an den Verkäufer mit einem Lockangebot aus dem Ausland, dubiose Artikel und / oder dubiose Zahlungswege während einer laufenden Auktion des Verkäufers.

    Wenn Sie betroffen sind: Gehen Sie nicht darauf ein, antworten Sie nicht auf die E-Mail.

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    Nigeria Connection > Opfer: Verkäufer

    Die Methode: Opfer ist der Verkäufer, Täter ist ein Käufer. Variante 1: Der Käufer bittet darum, den ersteigerten hochwertigen Artikel nicht an die Käufer-Adresse, sondern ins Ausland zu schicken. Begründung ist irgendeine private Geschichte, z.B. Dienstreise, Geschenk an einen Verwandten im Ausland (z.B. Nigeria). Der Käufer schlägt einen Treuhand-Service vor. Der Treuhand-Service bestätigt kurz darauf den Geldeingang, die Ware wird abgesendet. Der Betrug: Der Treuhand-Service ist nur eine Scheinfirma, das Geld wird nie an den Verkäufer ausgezahlt, die Ware ist weg. Variante 2: Der Käufer macht per "Frage an den Verkäufer" noch während der Auktion den Vorschlag, an eBay vorbei vor Auktionsende zu einem höheren Preis zu verkaufen und ähnlich wie Variante 1 abzuwickeln.

    Die Symptome: Versandadresse weicht von der gespeicherten Adresse des Käufers ab. Der Treuhandservice ist unbekannt.

    Wenn Sie betroffen sind: Gehen Sie nicht auf den Abwicklungsvorschlag ein. Melden Sie eBay den Vorfall.

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    Scheckbetrug > Opfer: Verkäufer

    Die Methode: Opfer ist der Verkäufer, Täter ist ein Käufer im Ausland. Es geht z.B. um eine sperrige Ware, die ins Ausland verschickt werden soll. Der Käufer bietet Scheckzahlung an, der Betrag ist deutlich höher als der ersteigerte Preis "zur Deckung der höheren Kosten". Nach einigen Tagen platzt der Scheck, Ware und Geld sind weg.

    Die Symptome: Auslandskunde, der Scheckzahlung anbietet, in Verbindung mit einem überhöhten Betrag.

    Wenn Sie betroffen sind: Im internationalen Zahlungsverkehr sollten Sie Überweisungen fordern, mit IBAN (internationale Kontonummmer) und BIC (internationale Bankleitzahl), die Sie bei Ihrer Bank erfahren. PayPal ist eine geeignete Alternative. Oder verzichten Sie auf Verkauf ins Ausland.

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    Austauschtrick > Opfer: Verkäufer

    Die Methode: Opfer ist der Verkäufer, Täter ist der Käufer. Der Käufer kauft und bezahlt eine intakte Ware, soweit läuft alles normal. Danach reklamiert der Käufer die Ware als defekt und droht mit Strafanzeige, falls der Verkäufer das Geld nicht zurückzahlt. Dann ist das Geld weg, der Käufer hat bestenfalls einen gleichen aber defekten Artikel.

    Die Symptome: Diese Manipulation ist im Voraus wohl nicht erkennbar, auch nicht an den Bewertungen.

    Wenn Sie betroffen sind: Dokumentieren Sie die verkaufte Ware mit Seriennummer, identifizierenden Fotos, besondere Markierungen, Schäden etc. Dann kann Ihnen kein Austauschartikel untergeschoben werden. Noch besser: Veröffentlichen Sie diese Details bereits in der Artikelbeschreibung.

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    Abmahn-Falle > Opfer: Verkäufer

    Die Methode: Opfer ist der Verkäufer, Täter ist ein Abmahnverein oder ein darauf spezialisierter Rechtsanwalt. Manche Verkäufer machen es sich mit der Artikelbeschreibung leicht. Sie kopieren einfach fremde Texte und / oder Fotos von Herstellerseiten in ihr eigenes Angebot. Das kann eine Verletzung des Urheberrechts sein. Abmahnvereine spüren das auf verschicken an den Verkäufer gebührenpflichtige Abmahnungen.

    Die Symptome: Der Verkäufer weiss, ob er kopiert oder selbst gestaltet hat.

    Wenn Sie betroffen sind: Eigene Fotos und Texte vermeiden die Verletzung des Urheberrechts, sie steigern zudem die Glaubwürdigkeit gegenüber dem Käufer.

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    Identitäts-Fälschung > Opfer: Verkäufer, Dritte

    Die Methode: Täter ist jemand, der als eBay-Käufer auftritt, Opfer sind andere Mitglieder. Der Täter beschafft sich fremde, aber echte Identitätsdaten (Name, Adresse, Geburtstag), die findet er z.B. in Telefonbüchern, Todesanzeigen, Vereinsmitteilungen. Die Identität gehört ihm nicht, aber er meldet sich damit bei eBay an. Die obligatorische Schufa-Prüfung ergibt, dass es diese Identität tatsächlich gibt - ob sie von der richtigen Person benutzt wird, wird nicht geprüft. Mit dieser gefälschten Identität kauft der Täter teure Artikel, das Opfer hat scheinbar eine Zahlungsverpflichtung, obwohl der Täter bestellt hat..

    Die Symptome: Das direkte Opfer kann das erst erkennen, wenn seine Identität missbraucht wurde. Vorher müssten eBay und Schufa das erkennen - müssten ...

    Wenn Sie betroffen sind: Sie können das nur bei der Polizei anzeigen und sich (vermutlich mit Hilfe eines Anwalts) von der Zahlungspflicht befreien.

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